Nachrichten
Land rät: „Nett hier“-Sticker besser fotografieren statt kleben

Nachrichten Land rät: „Nett hier“-Sticker besser fotografieren statt kleben

Quelle: Valentin Gensch/dpa
dpa

Sie kleben überall: an Aussichtspunkten, Masten und nahe Denkmälern auf der ganzen Welt. Nun verrät das Land, wie es die Verbreitung der Kampagne mit Blick auf Vandalismus und Umweltschutz sieht.

Sehenswürdigkeiten, Gebäude, Laternenpfähle oder Ampelmasten sollten aus Sicht des Staatsministeriums nicht mit «Nett hier»-Stickern aus der baden-württembergischen Marketing-Kampagne zugeklebt werden. «Damit Ausflugsziele und touristische Orte natürlich schön bleiben, empfehlen wir unserer Community, die Sticker in der Hand zu halten und so zu fotografieren», teilte ein Sprecher in Stuttgart mit.

«Wir setzen hierbei auch auf das Verantwortungsbewusstsein unserer Community, die Sticker nur an Orten anzubringen, an welchen dies sinnvoll, vernünftig und erlaubt ist», hieß es weiter. Man freue sich am meisten, wenn Menschen, die ihre Liebe zum Südwesten zeigen wollen, die Aufkleber auf Gegenständen und Objekten aus eigenem Privatbesitz anbringen – wie auf Laptops, Notizbüchern oder Autos. Die Sticker mit der Aufschrift «Nett hier. Aber waren Sie schon mal in Baden-Württemberg?» sind mittlerweile weltweit zu finden.

Um die Umweltbelastung möglichst gering zu halten, werden die Sticker dem Sprecher zufolge auf einer sogenannten Eco-Plus-Folie in einem Wasserlos-UV-Druckverfahren hergestellt. Die Folie sei vegan und enthalte unter anderem kein PVC – sie gehöre zu den umweltverträglichen Folienserien für das gewählte Druckverfahren. Bestandteil mancher Etikettenkleber ist das Milcheiweiß Kasein als Bindemittel, daher sind manche Aufkleber nicht vegan.

«Wir versuchen zudem – soweit vergaberechtlich möglich und zulässig – in Baden-Württemberg zu produzieren», erläuterte der Sprecher. Daher seien Lieferwege kurz, was Emissionen verringere. Der derzeitige Hersteller betreibe die Produktion überwiegend mit selbst erzeugtem Photovoltaik-Strom.

 

Weitere Nachrichten

Digitaler Klingelbeutel: Diesen Effekt stellen Kirchen fest

Kein Bargeld für den Opferstock dabei? In vielen Kirchen kann man inzwischen an einem Terminal oder per QR-Code spenden. Dabei haben sie eine interessante Beobachtung gemacht.

Bausparkassen-Chef zum Eigentum: «Da platzen Lebensträume»

Wer kann sich ein Eigenheim künftig noch leisten? Der Chef der Bausparkasse Schwäbisch Hall rechnet in den nächsten Jahren mit steigenden Preisen. Und rät zum Konsumverzicht.

So läuft das «Southside»: Was Besucher beachten sollten

Musikfans dürften sich schon freuen: Bald startet das «Southside» wieder. Zu den Headlinern gehören Kraftklub und Billy Talent. Was Besucher über Tickets, Anreise und Camping wissen sollten.

88-Jähriger in Karlsruhe von eigenem Auto überrollt und schwer verletzt

Ein Kastenwagen rollt rückwärts, der ausgestiegene Fahrer erleidet schwere Verletzungen. Wie es zu dem Unfall kam und wer dem 88-Jährigen zu Hilfe eilte.

Leere Kassen: Noch mehr Gebühren? Wie die Kommunen an Geld kommen wollen

Schwimmbäder, Kulturangebote, Infrastruktur: Vieles könnte unter der Finanznot der Kommunen leiden. Eine Umfrage zeigt, welche Folgen Städte und Gemeinden ohne Entlastung erwarten.

Mit dem Longboard von Flensburg zum Bodensee

Ein 36-Jähriger aus Sachsen-Anhalt rollt auf einem längeren Skateboard durch Deutschland. Sein Ziel ist über 1000 Kilometer vom Startpunkt entfernt. Rund 50 Kilometer will er am Tag zurücklegen.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.