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KSC-Torwarttrainer Killer-Miller im Gepräch
Markus Miller im Interview – „Ich freue mich nach Hause zu kommen“

KSC-Torwarttrainer Killer-Miller im Gepräch Markus Miller im Interview – „Ich freue mich nach Hause zu kommen“

Quelle: Caro Reisenauer

Markus Miller ist Fan-Liebling, Torwart-Ikone und für immer Teil der legendären Aufstiegsmannschaft aus dem Jahr 2007. Nun kehrt „Killer-Miller“ als Torwarttrainer zurück. meinKA sprach mit ihm über seine Rückkehr, die KSC-Familie und Zukunftsmusik.

Markus Miller im meinKA-Interview

Markus Miller stand zwischen 2003 und 2010 im KSC-Tor, absolvierte 196 Spiele für den Karlsruher SC und feierte 2007 den Aufstieg mit den Blau-Weißen in die erste Bundesliga. Nun kehrt der inzwischen 37-Jährige als Torwarttrainer in den Wildpark zurück.

Wie er sich seine Zusammenarbeit mit Cheftrainer Alois Schwartz zukünftig vorstellt, was er von Torwart Benjamin Uphoff hält und ob ein erneuter Aufstieg in Liga eins realistisch ist, hat Markus Miller im meinKA-Interview verraten.

 

Markus Miller kehrt nach neun Jahren in den Wildpark zurück – wie fühlt sich das für dich an?

Blau-Weiß hat sich durch meine gesamte Karriere gezogen – egal wo ich unterwegs war. Daher freue ich mich zurück nach Karlsruhe und damit nach Hause, zu kommen. Aber nicht nur ich – meine ganze Familie freut sich darauf, meine beiden Söhne (13 und 11 Jahre) sind in Karlsruhe geboren und erinnern sich teilweise noch an Besuche auf dem Bolzplatz oder das Entenfüttern im Schlosspark.

Wichtig ist mir dabei, dass meine Familie mich von meinen aktuellen Wohnsitz Hannover nach Karlsruhe begleitet. Sowohl meine Frau, die beiden Jungs, als auch meine zweijährige Tochter kommen mit nach Karlsruhe. Familie geht bei mir über alles und wir sind sehr glücklich mit der Entscheidung nach Karlsruhe zurückzukehren.

 

Zwischen 2003 und 2010 hütete Miller das KSC-Tor. | Quelle: Caro Reisenauer

 

Anton Fink, Christian Eichner und Ede Becker – beim KSC gibt es das ein oder andere Gesicht, das du noch von deiner aktiven Zeit beim KSC kennst. Auf wen freust du dich denn am meisten?

Ich freue mich auf alle und genieße es jeden einzelnen zu treffen. Von der Geschäftsstelle, dem Zeugwart, dem Platzwart, dem Fanshop, die Presseabteilung – einfach alle der KSC-Familie. Der Karlsruher SC war für mich immer eine große Familie. Es ist auch schön zu sehen wie sich das Wildparkstadion nun entwickelt. Das Stadion-Thema war noch während meiner aktiven Zeit beim KSC präsent und nun, nach rund 16 Jahren, geht endlich was voran. Es ist toll, bald ein neues modernes Stadion zu haben.

 

Kennst du den aktuellen KSC-Torwart Benjamin Uphoff schon persönlich und was schätzt du an seiner Spielweise?

Ich habe Benjamin noch nicht persönlich kennengelernt, ihn aber schon einige Zeit beobachtet. Er ist ein junger Spieler mit tollen Reflexen, den man im Detail noch schleifen kann. Ich freue mich auf die Arbeit mit ihm aber auch mit den anderen Torhütern. Torwarttraining erfolgt in einem kleinen Kreis, es ist fast wie eine eigene Sportart in der Sportart.

 

Wie stellst du dir die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Alois Schwartz vor?

Ich durfte Alois Schwartz kürzlich vor meiner Vertragsunterzeichnung bei einem Mittagessen kennenlernen und habe ein extrem gutes Gefühl für die zukünftige Zusammenarbeit mit ihm. Er ist ein Trainer der weiß, was er macht, er legt viel Wert auf eine gute Stimmung im Team, ohne Albernheiten. Ich werde auch direkt zum Trainingsauftakt bei der Mannschaft sein, was anderes kommt für mich nicht in Frage.

 

Blau-Weiß im Herzen – Markus Miller | Quelle: Caro Reisenauer

 

Dein schönster Moment mit dem KSC war sicherlich der Aufstieg 2007. Glaubst du daran, noch einmal mit dem KSC in die erste Liga aufzusteigen?

Ich hoffe grundsätzlich, dass meine Trainierkarriere länger andauert als meine Spielerkarriere – und darauf einen längeren Zeitraum beim KSC als Torwarttrainer zu verbringen. Daher kann ich mir durchaus vorstellen, noch einmal mit dem KSC den Aufstieg in die erste Liga zu erreichen. Auch wenn der Fokus aktuell auf der zweiten Liga liegt und wir es langsam angehen lassen möchten.

Aber ich kenne natürlich die Leidenschaft der KSC-Fans, die den Aufstieg in die zweite Liga groß feiern und man spürt die Karlsruher Euphorie – bei Erfolgen ist hier gleich wieder Valencia angesagt. Sie sind einfach die besten Fans die man sich vorstellen kann und man muss Träume und Visionen haben.

 

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