News aus Baden-Württemberg
Mehr Geld für befristete Lehrkräfte

News aus Baden-Württemberg Mehr Geld für befristete Lehrkräfte

Quelle: Marijan Murat
dpa

Das Kultusministerium hat klargestellt, dass befristet angestellte Lehrkräfte künftig über die Sommerferien hinweg bezahlt werden sollen – für fertige Referendare gelte die neue Regelung aber nicht.

Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) sprach am Sonntag trotzdem von einem wichtigen Signal der Haushaltskommission der grün-schwarzen Koalition. «Gerade die aktuellen Herausforderungen zeigen uns ja eindrücklich auf, wie wichtig Personen mit befristeten Verträgen wie etwa unsere Vertretungslehrkräfte sind, um auf Ausfälle zu reagieren.» Es gehe hier um über 4000 Lehrerinnen und Lehrer, darunter seien auch Pädagogen, die geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine unterrichten. Die Kosten werden auf 15 Millionen Euro geschätzt.

Die Spitzen der grün-schwarzen Koalition erfüllen mit der neuen Regelung eine langjährige Forderung der Lehrergewerkschaften. Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz hatte darauf gedrungen, was zunächst bei der CDU-Fraktion sowie im Staats- und Finanzministerium für Ärger sorgte. Die CDU-Seite konnte die Forderung der Grünen-Fraktion jedoch schlecht ablehnen, weil ein Parteitag vor kurzem für ein Ende der Regelung gestimmt hatte. Trotzdem gab es Stimmen, die diese Ausgabe von 15 Millionen Euro pro Jahr als nicht vordringlich ansahen.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erklärte, der lange Atem habe sich gelohnt. «Die Uhren sind umgestellt und endlich sollen befristet beschäftigte Lehrkräfte in den Sommerferien bezahlt werden», sagte GEW-Vize Farina Semler. «Die Vertretungslehrkräfte sind für die Schulen der Rettungsanker.» Die GEW werde sich aber auch weiter dafür einsetzen, dass die Sommerferien auch für die fertigen Referendarinnen und Referendare bezahlt werden.

 

Weitere Nachrichten

Baden-Württemberg: Streit über Maskenpflicht in Bus- & Bahn

Während Bayern und Sachsen-Anhalt die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen abschaffen, hält der Südwesten an der Vorgabe im Nahverkehr vorerst fest. Doch nicht jeder ist mit der Entscheidung der Landesregierung zufrieden.

Nächster Warntag: Viele Sirenen bleiben stumm - aber nicht in Karlsruhe

Am bundesweiten Warntag vor zwei Jahren warteten viele Menschen vergeblich auf eine Nachricht auf ihrem Smartphone oder das Heulen einer Sirene. Besserung wurde versprochen. Aber auch vom nächsten Warntag dürften viele in Baden-Württemberg nichts mitbekommen.

Ortenaukreis: Zehn Menschen in einem Auto - und keiner angeschnallt

Polizisten haben in Offenburg ein Auto mit zehn Insassen angehalten - und keiner von ihnen war angeschnallt.

Der Fiskus hat Gnade: Finanzämter wahren Weihnachtsfrieden

Weihnachten ist die Zeit der Nächstenliebe und Barmherzigkeit - das gilt auch für die Finanzbeamten im Land. Sie drücken wie jedes Jahr gegen Jahresende ein Auge zu. Zumindest ein paar Tage lang.

Autofahrerin prallt gegen Hauswand im Enzkreis

Eine 38-Jährige ist mit ihrem Auto bei einem Unfall in Engelsbrand im Enzkreis schwer verletzt worden.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.