Polizei Karlsruhe
Mit 200km/h & ohne Beleuchtung: Verfolgungsfahrt & Unfall in Karlsruhe

Polizei Karlsruhe Mit 200km/h & ohne Beleuchtung: Verfolgungsfahrt & Unfall in Karlsruhe

Quelle: Christoph Soeder

Nach einer Verfolgungsfahrt und abschließendem Verkehrsunfall im Pfinzuferweg in Karlsruhe konnte am Samstag, 26. Februar 2022, gegen 21:45 Uhr ein 20-jähriger Tatverdächtiger in einem Vorgarten vorläufig festgenommen werden, teilt die Polizei mit.

Verfolgungsfahrt & Verkehrsunfall in Karlsruhe

Wie die Polizei Karlsruhe in einer Pressemeldung informiert, ereignete sich, am Samstag, 26. Februar 2022, gegen 21:45 Uhr, nach einer Verfolgungsfahrt ein Verkehrsunfall im Pfinzuferweg in Karlsruhe. Nach dem Hinweis eines Anwohners konnte ein 20-jähriger Tatverdächtiger von einem Polizeidiensthundeführer in einem Vorgarten vorläufig festgenommen werden.

Zunächst hatte ein Anzeigeerstatter gegen 21:35 Uhr einen schwarzen BMW der 1-er-Serie auf der Bundesstraße 3 von Bruchsal in Fahrtrichtung Karlsruhe gemeldet. Der Fahrer sei mit geschätzten 200 km/h ohne Beleuchtung grob verkehrswidrig und rücksichtslos unterwegs gewesen. Trotz Gegenverkehrs habe er mehrere Fahrzeuge überholt, teilt die Polizei mit.

 

Zwei Personen flüchteten aus dem Fahrzeug

Die Polizei leitete daher eine Fahndung ein. Eine Streife des Polizeirevier Karlsruhe-Durlach stellte das gesuchte Auto in diesem Zuge in der Bruchwaldstraße fest. Beim Erkennen des Dienstfahrzeugs beschleunigte dessen Fahrer rasant und fuhr zeitweilig in einer auf 30 km/h beschränkten Zone der Niddastraße entgegen der Einbahnstraße mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h.

In der Folge wurde der Pkw weiter in den Pfinzuferweg gelenkt, ein für Kraftfahrzeuge verbotener Fuß- und Radweg. Schließlich prallte der Pkw in einer leichten Linkskurve gegen einen Schutzbügel und stieß in der Folge noch gegen eine Parkbank. Zwei Personen flüchteten dann zu Fuß aus dem nicht mehr fahrtüchtigen BMW.

 

20-Jähriger wurde von Polizeihund gebissen

Zu weiteren Fahndungsmaßnahmen wurden neben mehreren Streifen ein in der Nähe unterwegs gewesener Polizeihubschrauber sowie ein Polizeihundeführer mit seinem Diensthund eingebunden. Letztlich konnte der 20-Jährige nach einem Hinweis aus der Nachbarschaft mit dem Polizeidiensthund gestellt werden. Er hatte sich in einem Vorgarten versteckt gehalten und wurde von dem eingesetzten Vierbeiner in den Unterarm gebissen.

Im Fahrzeug stellten die Beamten geringe Mengen Marihuana sicher. Wie sich bezüglich des Festgenommenen noch herausgestellt hat, war ihm bereits am vergangenen Donnerstag in Waghäusel die Fahrerlaubnis vorläufig entzogen worden, da er offenbar unter Drogeneinfluss mit demselben Auto unterwegs war.

 

Weitere Person & Zeugen zum Vorfall gesucht

Die zweite Person war bei der Fahndung nicht zu finden. Dahingehend, aber auch zur Ermittlung der möglichen Fahrereigenschaft des 20-Jährigen, dauern weitere Maßnahmen vom Ermittlungsdienst der Verkehrspolizei noch an.

Es werden in diesem Zusammenhang noch Zeugen gesucht, die Angaben zu den beiden Insassen des schwarzen BMWs machen können. Aber auch Geschädigte der gefährlichen Überholmanöver zwischen Bruchsal und Karlsruhe werden gebeten, sich bei der rund um die Uhr erreichbaren Autobahnpolizei Karlsruhe unter 0721 944840 zu melden.

 

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