Neues vom KSC
Nach 2:2 in Berlin: Zufriedener KSC holt Punkt „für die Birne“

Neues vom KSC Nach 2:2 in Berlin: Zufriedener KSC holt Punkt „für die Birne“

Quelle: Uli Deck/dpa

Der Karlsruher SC erkämpft sich bei Hertha BSC nach einem Rückstand ein Remis. Die Tabellensituation bleibt dadurch heikel. Trainer Eichner ist dennoch zufrieden.

Ein wenig mag diese Antwort von Christian Eichner überraschen. Er gehe mit einem «guten» Gefühl in Länderspielpause, sagte der Trainer des Karlsruher SC nach dem 2:2 (1:2) bei Hertha BSC. Gerade was die mentale «Widerstandsfähigkeit» angehe, erklärte der 40-Jährige nach dem nächsten sieglosen Spiel, in dem aber wenigstens ein Punkt heraussprang.

«Trotzdem haben wir einiges zu tun», räumte Eichner ein. «Es ist nicht gerade die leichteste Phase, in der wir uns befinden.»

Denn der Blick auf die Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga dürfte den Badenern auch in den kommenden zwei Wochen bis zur nächsten Aufgabe nicht gefallen. Dass Eichners Elf beim Erstliga-Absteiger im Berliner Olympiastadion in der Schlussphase einen Rückstand zum Punktgewinn drehte, ändert nichts an der schwierigen Situation.

Vor der Saison war der KSC als mögliches Überraschungsteam gehandelt worden, das zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten zählen könnte. Nun enttäuscht der Club insgesamt bisher in dieser Spielzeit und steht kurz vor der Abstiegszone. Mit dem einem Punkt aus der Hauptstadt kommt der KSC nur wenig von der Stelle.

Vom Relegationsrang verbesserten sich die Badener zwar auf Platz 14. Sie sind aber punktgleich mit dem FC Schalke 04, der nun Tabellen-16. ist. Der Punkt sei «gut für die Birne», sagte Eichner: «Wenn man einen Strich drunter macht, sind wir zufrieden.»

Zwischenzeitlich hatten die Berliner, die ihren Erwartungen ebenfalls hinterherhinken, auch riesige Möglichkeiten, das Spiel mit einem dritten oder vierten Tor zu entscheiden. Ein doppelt abgefälschter Schuss des eingewechselten Leon Jensen brachte am Ende noch den Ausgleich für die Gäste (81. Minute). Die frühe Führung der Karlsruher vor 58 851 Zuschauern und Zuschauerinnen war ein Eigentor von Deyovaisio Zeefuik (10.) gewesen.

«Wir haben Ruhe bewahrt. Ich glaube, man hat uns nicht angemerkt, auf welchem Tabellenplatz wir stehen», sagte Karlsruhes Kapitän Jerôme Gondorf. Gegen den 1. FC Nürnberg geht es am 26. November für den KSC weiter.

 

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