Dammertüchtigungsprogramm Baden-Württemberg
Nach zehn Jahren Bauzeit: Rheinhochwasserdamm im Landkreis Karlsruhe fertiggestellt

Dammertüchtigungsprogramm Baden-Württemberg Nach zehn Jahren Bauzeit: Rheinhochwasserdamm im Landkreis Karlsruhe fertiggestellt

Quelle: RP Karlsruhe

Der Rheinhochwasserdamm (RHWD) XXX zwischen Dettenheim und Eggenstein-Leopoldshafen ist nun nach zehn Jahren Bauzeit und einem Investitionsvolumen von rund 50 Millionen Euro fertiggestellt, informiert das Regierungspräsidium Karlsruhe in einer Meldung.

Meilenstein im Dammertüchtigungsprogramm

Im Rahmen des Dammertüchtigungsprogramms Baden-Württemberg wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Der Rheinhochwasserdamm (RHWD) XXX zwischen Dettenheim und Eggenstein-Leopoldshafen ist nun nach zehn Jahren Bauzeit und einem Investitionsvolumen von rund 50 Millionen Euro fertiggestellt.

„Ich freue mich, dass wir dieses für die drei Gemeinden und die Region so wichtige Hochwasserschutzprojekt abgeschlossen haben“, so Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder in einer Pressemeldung.

 

Letzte Teilmaßnahme des Projekts abgeschlossen

Der Ursprung des RHWD XXX lässt sich bis auf die Rheinbegradigung durch Johann Gottfried Tulla Anfang des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Nach dem Hochwasser im Jahre 1955 wurde der Damm letztmals in größerem Umfang saniert. Bereits von 1997 bis 2002 wurde der fünf Kilometer lange östliche Abschnitt des Dammes bei Liedolsheim ertüchtigt.

Die weiteren 16 Kilometer waren seit 2011 im Bau. Mit dem Bau der Dammüberfahrt zur Rheinfähre (L 559) ist nun die letzte Teilmaßnahme des Projekts abgeschlossen worden. Es folgen nur noch kleinere Restarbeiten. Die dammbegleitenden Wege sind bereits alle freigegeben.

 

Informationen zur Ertüchtigung des RHWD XXX

Die Dammertüchtigung leistet gemeinsam mit den Rückhalteräumen des Integrierten Rheinprogramms (IRP) einen Beitrag zur Wiederherstellung des, vor dem Ausbau des Oberrheins unterhalb der Staustufe Iffezheim vorhandenen, Hochwasserschutzes. Dies entspricht einem Abflussvermögen des Rheins von 5.000 m³/s im Bereich von Maxau und somit einem rund 200-jährlichen Hochwasserschutz.

Der westliche Abschnitt des RHWD XXX (km 0-16) schützt die Gemeinden Dettenheim, Linkenheim-Hochstetten und Eggenstein-Leopoldshafen vor Überflutungen durch den Rhein. Der östliche Abschnitt (km 16-21) schützt die südlich angrenzenden Gebiete vor Ausuferungen des Saalbachkanals und rückstauendem Rheinhochwasser.

Vor allem das Industriegebiet Rußheim, der Ortsteil Liedolsheim sowie die nördlichen Teilbereiche von Hochstetten wären ohne den Damm immer wieder von Überschwemmungen bedroht, informiert das Regierungspräsidium Karlsruhe.

 

Weitere Nachrichten

Kirschblüten-Zeit in Karlsruhe: Hier findet ihr die große Blütenpracht

Meist ab Ende März blühen in Karlsruhe die Kirschbäume. Die prachtvolle, aber nur kurze Blütezeit dauert oft nur rund zwei Wochen und ist stark vom Wetter abhängig. Einen ganz besonders schönen "Kirschblüten-Spot" gibt es in Weiherfeld-Dammerstock.

Bodycams ab sofort dauerhaft im Einsatz: AVG erteilt DB-Prüfpersonal Genehmigung

Auf Wunsch der Deutschen Bahn (DB) hat die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) dem in AVG-Bahnen eingesetzten DB-Prüfpersonal den Einsatz sogenannter Bodycams ab sofort dauerhaft genehmigt, das wird in einer Pressemeldung vom 23. März 2026, mitgeteilt.

Polizei Karlsruhe informiert zu Risiken durch Wildwechsel im Stadt- und Landkreis

Wie die Polizei informiert, zählen in Baden-Württemberg Wildwechsel zu den größten Risiken im Straßenverkehr. Die Unfälle passieren ganzjährig, treten allerdings vermehrt in den Übergängen zwischen den Jahreszeiten, wie es aktuell der Fall ist, auf.

Karlsruher Basketball-Profis auswärts siegreich und weiter im Rennen um die Playoff-Plätze

Am 21. März 2026, waren die PS Karlsruhe LIONS zu Gast bei den Bayer Giants Leverkusen. Nach einer verschlafenen Anfangsphase bestimmten die Badener das Geschehen bis zum Ende. Durch das 75:98 bleibt das Karlsrudel weiter im Rennen um die Playoff-Plätze.

Tauben füttern ist in Karlsruhe verboten: Ein Gespräch über Chancen, Vorteile & mögliche Risiken 

In der Stadt Karlsruhe besteht ein Fütterungsverbot für Tauben - doch viele wissen das gar nicht: Daher stehen neuerdings Informationstafeln in der Innenstadt – wer die Tauben trotzdem füttert, muss mit einer Strafe von bis zu 5.000 Euro rechnen.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.