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Neubauprojekt am Buschwiesenweg im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel startet

News Neubauprojekt am Buschwiesenweg im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel startet

Quelle: Volkswohnung

Die Volkswohnung hat mit dem Neubauprojekt am Buschwiesenweg im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel begonnen. Auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück nahe Rheinhafen und Alb sollen bis voraussichtlich Ende 2027, 80 Mietwohnungen, entstehen.

Neubauprojekt am Buschwiesenweg

Zwischen 1931 und 1933 entstanden zwei Zeilenbauten im Buschwiesenweg. Diese Wohnungen, allesamt Drei-Zimmer-Wohnungen mit einer durchschnittlichen Größe von 54 Quadratmetern, konnten aufgrund ihrer baulichen Struktur nicht erhalten bleiben.

Mit dem Rückbau realisiere die Volkswohnung eine vollständige Neubebauung des circa 6.000 Quadratmeter großen Grundstücks und nutze den Standort effizienter. Statt der einstigen 60 Wohneinheiten mit etwa 2.800 Quadratmeter entstehen nun 80 Wohnungen mit rund 6.120 Quadratmeter Wohnfläche.

Das Angebot umfasse 62 geförderte Mietwohnungen und 18 frei finanzierte Maisonettewohnungen; Erdgeschosswohnungen werden barrierefrei mit Terrassen und kleinen Gärten ausgeführt, teilt die Volkswohnung mit.

 

Mehrere zukunftsorientierte Ansätze

Mehrere zukunftsorientierte Ansätze setze das Projekt laut Volkswohnung um: Urban Mining beim Rückbau, Holzbau und serielle Vorfertigung als Bauprinzip.

Der Ansatz des Urban Mining gewinne demnach im Bauwesen zunehmend an Bedeutung, da Baustoffe im Nutzungskreislauf bleiben, Ressourcen geschont und Abfälle reduziert werden. Ziel sei es gewesen, möglichst viele Materialien aus den bestehenden Gebäuden zu sichern und wiederzuverwenden:

Holzdielen, Zimmertüren, Briefkästen und Sandsteinstufen wurden sorgfältig ausgebaut, aufbereitet und anschließend im Neubau bzw. in anderen Volkswohnungs-Bauprojekten wieder eingesetzt. Ein Teil der Holzdielen findet heute beispielsweise in den Garagenaufstockungen im Rintheimer Feld eine neue Verwendung, heißt es in der Pressemeldung.

Der Neubau werde in vorgefertigter Holzbauweise umgesetzt: Dabei sollen tragende Bauteile in Holz ausgeführt und in serieller Bauweise kombiniert werden. Lediglich Untergeschoss und Treppenhäuser seien in massiver Bauweise geplant.

Die serielle Logik ermöglicht eine Just‑in‑time‑Anlieferung vormontierter Elemente und eine präzisere Steuerung der Bauabläufe. Dadurch verkürze sich die Gesamtbauzeit.

Vollständig wwerdeder zukunftsorientierte Ansatz beim Blick auf die moderne Energieversorgung: Das Energie- und Versorgungskonzept setze auf Luft/Wasser‑Wärmepumpen auf den Dächern sowie eine Photovoltaikanlage, die die Wärmepumpen mit Betriebsstrom versorge; Überschüsse sollen eingespeist werden.

Das Mobilitätsangebot umfasst 49 Pkw‑Stellplätze (37 in der Tiefgarage, 12 oberirdisch) sowie geplante Carsharing‑Stellplätze; für geförderte Wohnungen gilt eine reduzierte Stellplatzregelung.

Unterstützt wird das Vorhaben durch Förderprogramme wie KaWoF und L‑Bank‑Kompensationsförderung. Die Fertigstellung ist für das vierte Quartal 2027 vorgesehen.

 

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