News aus der Fächerstadt
Neues KIT-Zentrum für Gesundheitstechnologien startet

News aus der Fächerstadt Neues KIT-Zentrum für Gesundheitstechnologien startet

Quelle: Markus Breig, KIT

Neue Technologien für Präzisionsmedizin, humanoide Roboter im Gesundheitswesen oder Cybersicherheit zum Schutz sensibler Daten.

Da auch die Medizin zusehends digitaler wird, widmet sich am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein neues Zentrum für Gesundheitstechnologien den damit verbundenen Herausforderungen. Mehr als 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedensten Disziplinen wie der Medizintechnik, der Robotik, den Lebens- und Datenwissenschaften sollen nach Angaben vom Mittwoch eng zusammenarbeiten, um die Forschung auf dem Gebiet zu beschleunigen.

Dabei solle Grundlagenforschung mit konkreten Anwendungen in den Gesundheitstechnologien verbunden werden, erklärte Professor Oliver Kraft, Vizepräsident für Forschung am KIT. Als Beispiel wurden unter anderem Exoskelette genannt – äußere Stützstrukturen zum Anziehen, die Menschen etwa bei schwerer körperlicher Arbeit entlasten sollen.

«Mit dem neuen Zentrum greifen wir die Bedarfe der Bevölkerung und des Gesundheitswesens aktiv auf», sagte KIT-Präsident Holger Hanselka. «Der stetige Wandel, etwa im Bereich der Digitalisierung oder der Robotik, bietet uns dabei viele neue Möglichkeiten.»

Bürgerinnen und Bürger müssten künftig mit Ärztinnen und Ärzten sowie Forschenden immer stärker zusammenarbeiten, heißt es in der Mitteilung. Das KIT-HealthTech (Health Technologies) genannte Zentrum soll fächerübergreifend Kompetenzen bündeln und mit Kliniknetzwerken, Krankenkassen und Zulassungsbehörden zusammenarbeiten. «Ziel ist es, digitale und technologische Lösungen für Medizinprodukte aus der Perspektive und zum Nutzen der Gesellschaft zu entwickeln und sich auf ihre medizinischen Bedürfnisse zu konzentrieren.»

 

Weitere Nachrichten

Krisendestillation: Zu wenig Konsum - Wird Württemberger Wein zu Putzmittel?

Die Menschen trinken immer weniger Wein. Was passiert mit den vielen Flaschen, die übrig bleiben? Die EU hat nun den Weg für eine Lösung frei gemacht.

Darum sind Fälschungen bei Fischereischeinen ein Problem

Interessenten zahlen teils Hunderte Euro für einen gefälschten Fischereischein. Was der Betrug für die Natur bedeuten kann - und wie die Behörden diesen Trend stoppen wollen.

Schwarz-rote Reformpläne: So viele Menschen im Land wären vom Minijob-Aus betroffen

Ginge es nach der Rentenkommission, wären Minijobs bald Geschichte. Doch wie viele Menschen im Südwesten wären von solch einem Schritt betroffen? Und wo arbeiten besonders viele Minijobber?

Online 21 Mädchen sexuell missbraucht - Mann verurteilt

Er spielte ihnen vor, er sei Jugendlicher, und brachte sie dazu, ihm pornografische Inhalte von sich selbst zu schicken. Nun muss ein 33-Jähriger für seine Missbrauchstaten hinter Gitter.

Verdächtige fliehen zu Fuß: Maskierte schießen vor Karlsruher Bar mit Schreckschusswaffe

Unbekannte Täter sollen in der Nacht vor einer Bar Schüsse abgegeben haben. Die Polizei findet Patronenhülsen und eine beschädigte Scheibe.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.