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Spieltag 26 | ProA
Nürnberg Falcons BC gegen PSK Lions – ein gebrauchter Tag

Spieltag 26 | ProA Nürnberg Falcons BC gegen PSK Lions – ein gebrauchter Tag

Die PSK Lions mussten einen erneuten Rückschlag im Kampf um die Play-Offs hinnehmen. Bei den Nürnberg Falcons setzte es eine bittere Niederlage, die am Ende sogar noch eine Kuriosität bereithielt.

PSK Lions gegen Nürnberg Falcons BC

Nichts war es mit Schwung mitnehmen für die PSK Lions. Am Sonntag hatten die Karlsruher bei den Nürnberg Falcons einen komplett gebrauchten Tag erwischt und mussten eine 96:64 (27:37)-Niederlage schlucken.

Damit bleiben die Karlsruher nach dem 26. Spieltag auf dem neunten Tabellenplatz, haben nun sogar zwei Punkte Rückstand auf die Play-Off-Ränge.

Ivan Rudez (PSK Lions Trainer) kann es nicht fassen. | Quelle TMC Fotografie

Der Gala gegen Rostock folgte am Sonntag die Bauchlandung. Die Lions erwischten einen schlechten Start gegen den direkten Konkurrenten um die Play-off-Plätze, liefen nach acht Minuten bereits einem 7:20-Rückstand nach und beendeten das erste Viertel mit 11:22. Sieben Mal versuchten sich die Gäste aus Karlsruhe in den ersten zehn Minuten an Dreier, kein einziger dieser Würfe fand sein Ziel.

Kurzer Hoffnungsschimmer nach der Halbzeitpause

Im zweiten Viertel schien der Korb dann zunächst komplett vernagelt – es dauerte über zweieinhalb Minuten, ehe Orlando Parker den ersten Dreier der Partie für die Gäste verwandelte, die damit auf 14:26 verkürzten. Doch es sollte noch etwas dauern, bis die Lions den Abstand entscheidend verkürzen konnten. Erst in den letzten beiden Minuten kamen die Badener auf 35:27 heran, am Ende ging es mit zehn Punkten Rückstand in die Halbzeitpause.

PSK Lions - Uni Baskets Paderborn

Davonte Damion Lacy | Quelle: TMC-Fotografie.de

Die Hoffnung legte bei den PSK Lions – und bekamen umgehend Nahrung. Denn die Karlsruher knabberten den Rückstand auf 32:37 ab, waren damit wieder voll in Schlagdistanz. Doch lange sollte das Hochgefühl nicht andauern, denn Nürnberg hatte immer wieder eine Antwort parat, setzte sich mit einem kleinen Zwischensprint wieder beruhigend auf 46:32 ab. Kurz vor Ende des dritten Viertels setzte sich Nürnberg sogar wieder auf 56:38 ab, die Lions wirkten in dieser Phase etwas ratlos. Letztlich ging es mit einem 42:60-Rückstand in den Schlussabschnitt.

PSK Lions in Unterzahl im letzten Viertel

Das Wurfpech blieb Karlsruhe auch hier erhalten. Während Nürnberg gleich mit einem Dreier startete, fiel auf der Gegenseite der Karlsruher Versuch eben nicht. Je weiter die Spieluhr fortschritt, umso verzweifelter wirkten die Aktionen der Gäste. Doch sie konnten ihr Glück einfach nicht erzwingen. Dazu kam, dass Noah Kamdem im dritten Viertel ein fünftes Foul gezogen hatte. Dadurch hatten die Badener nicht mehr genug deutsche Spieler zur Verfügung und mussten im letzten Abschnitt mit vier Akteuren agieren. Eine skurrile Situation, die dem gebrauchten Tag endgültig die Krone aufsetzte.

PSK Lions - Uni Baskets Paderborn

Noah Kamdem | Quelle: TMC-Fotografie.de

Da fiel es auch nicht mehr ins Gewicht, dass Rudez nach zwei technischen Fouls disqualifiziert wurde. Ein kleiner Lichtblick zum Abschluss: Als die deutliche Niederlage schon feststand, bekamen die Nachwuchstalente Mondwell Bukle und Karol Bubalo noch etwas Einsatzzeit in der zweiten Liga, konnten sich beide mit Punkten belohnen.

 

PSK Lions – das nächste Spiel

Am 09. März 2019 empfangen die PSK Lions die Baunach Young Pikes. Spielbeginn ist 19:30 Uhr in der Karlsruher Europahalle.

Auswärtsspiel - Nürnberg

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