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Obduktion: Fixierter Patient in Pforzheimer Notaufnahme starb durch Feuer

News aus Baden-Württemberg Obduktion: Fixierter Patient in Pforzheimer Notaufnahme starb durch Feuer

Quelle: Markus Rott/EinsatzReport24/dpa
dpa

Der nach dem Brand in einer Pforzheimer Klinik-Notaufnahme gefundene Tote starb durch das Feuer.

«Nach dem nunmehr vorliegenden vorläufigen Obduktionsergebnis ist der Mann infolge von Brandeinwirkung ums Leben gekommen», teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Der Tote konnte inzwischen identifiziert werden: Bei dem an das Bett fixierten Mann handelte es sich um einen 58-jährigen Deutschen.

Ungeklärt ist noch immer die Brandursache und warum der fixierte Mann bei dem Feuer am späten Dienstagabend nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden konnte. «Wie es zu dem Brand gekommen war und inwieweit die zuvor erfolgte, noch näher zu untersuchende Fixierung des Verstorbenen in diesem Kontext von strafrechtlicher Relevanz ist, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen», hieß es in der Mitteilung. Weitere Auskünfte gab es nicht.

Der Mann soll vor dem Brand schwer alkoholisiert in die Notaufnahme gebracht und wegen seines aggressiven Verhaltens vom Krankenhauspersonal am Klinikbett fixiert worden sein. Als das Feuer ausbrach, wurden rund 20 Menschen in der Notaufnahme in Sicherheit gebracht. Der Tote wurde von der Feuerwehr gefunden.

Ein Anwalt hat Strafanzeige gegen unbekannt gestellt. Während einer Fixierung sei eine Sitzwache zwingend. Die habe es offenbar nicht gegeben, so der Anwalt.

 

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