News aus Baden-Württemberg
Polarlichter in Baden-Württemberg eher unwahrscheinlich

News aus Baden-Württemberg Polarlichter in Baden-Württemberg eher unwahrscheinlich

Quelle: Thomas Schulz/dpa
dpa

Polarlichter über Deutschland: Diesen seltenen Anblick gab es in den vergangenen Tagen immer wieder. Die Chance, das Naturphänomen am Wochenende im Südwesten zu beobachten, ist Experten zufolge aber sehr gering.

Es gebe keine entsprechenden Hinweise, erklärte Carolin Liefke von der Vereinigung der Sternfreunde am Freitag in Heidelberg. «Polarlichter lassen sich nur schwer vorhersagen», sagte die Expertin. Grob wisse man anhand der Sonnenaktivität etwa ein bis zwei Tage im Voraus, ob da etwas kommen könne.

Der Grund für die jüngsten Sichtungen der sogenannten Aurora borealis in mehreren Regionen war ein Sonnensturm. Die Sonnenaktivität hat in den vergangenen Monaten zugenommen, mehr Sonnenstürme entstehen. Im Norden Deutschlands waren etwa im März bereits Polarlichter zu sehen. Ursache sind Sonneneruptionen, bei denen es zu einem sogenannten koronalen Massenauswurf Richtung Erde kommt, der aus Elektronen, Protonen und Atomkernen besteht.

Weil Bestandteile des Plasmas elektrisch geladen sind, wechselwirken sie mit dem Erdmagnetfeld und stauchen es quasi zusammen. Durch magnetische Kurzschlüsse im Schweif des Erdmagnetfeldes werden Teilchenströme in die Polarregionen erzeugt, die die Luftteilchen zum Leuchten anregen, was als Polarlicht sichtbar wird. «Es gab leider keine passenden koronalen Massenauswürfe mehr», sagte Liefke vom Haus der Astronomie in Heidelberg.

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ist der Blick zu den Sternen in den Nächten zu Sonntag und Montag wolkenfrei. Ein Hochdruckgebiet lasse die Temperaturen am Sonntag und Montag steigen, sagte eine DWD-Meteorologin. Bis zu 24 Grad seien zu erwarten. Der September sei bisher viel zu warm gewesen.

 

Weitere Nachrichten

Statistik: Sophia und Noah erneut beliebteste Vornamen in Baden-Württemberg

Seit mehreren Jahren halten sich zwei Vornamen hartnäckig an der Spitze der beliebtesten Namen im Südwesten. Auch andere Namen büßen nicht an Popularität ein.

Anpassung an Hitzewellen: Schwitzen in Offenburg, Schatten in Kiel

In grünen Oasen lässt sich Hitze besser ertragen als in Betonwüsten. Doch die Zahl der Bäume sinkt vielerorts. Vor allem eine Stadt im Südwesten hat nach Ansicht der Umwelthilfe großen Nachholbedarf.

"Glücksatlas": Wo Großstädter im Land zufriedener sind - und wo weniger

In den meisten großen Städten im Land sind die Menschen laut einer Umfrage nicht so zufrieden, wie es die objektive Lebensqualität nahelegt. Wo die Unzufriedeneren leben - und wo die Zufriedeneren.

22 Asse: Karlsruher Hanfmann mit starkem Aufschlag beim Rasenturnier in Stuttgart weiter

Kein Aufschlagverlust, 22 Asse und trotzdem Zittern bis zum Schluss: Wie Tennisprofi Hanfmann das enge Duell in Stuttgart für sich entscheidet und sich nun Chancen aufs Viertelfinale ausrechnen kann.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.