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Profi-Basketball in der Fächerstadt PSK Lions – Basketballer Maurice Pluskota im Interview

Profi-Basketball in der Fächerstadt PSK Lions – Basketballer Maurice Pluskota im Interview

Quelle: PSK Lions Karlsruhe

„Ohne Fleiß, kein Preis“ – das ist das Credo des PSK-Center-Spielers Maurice Pluskota. Seit 2017 spielt der 2,08 Meter-Mann schon für die PSK-Lions in Karlsruhe. Mit meinKA spricht er über seine Karriere, seine Ziele und seine Wahlheimat Karlsruhe.

PSK-Lions – Center Maurice Pluskota

Der 1992 geborene Maurice Pluskota ist seit dem Jahr 2017 fester Bestandteil der PS Karlsruhe Lions, der Basketballabteilung des Sportvereins Post Südstadt Karlsruhe. Stolze zwei Meter und acht Zentimeter misst Pluskota, der zusammen mit seiner Freundin in Muggensturm lebt und gerne durch den Karlsruher Schlosspark schlendert.

Die PSK-Lions sind derzeit Karlsruhes erfolgreichste Basketballmannschaft und spielen in der zweiten Basektball-Liga Pro A um den Aufstieg und die Qualifikation in die erste deutsche Basketballliga. Pluskota gehört zu den Stammspielern der Lions und gilt als Fan-Liebling bei den Karlsruher Basketballfans.

 

PSK – Maurice Pluskota im Spieler-Profil

Name: Maurice Pluskota

Alter: 26 Jahre

Größe: 2,08 Meter

Herkunft: Bremerhaven, Deutschland

Position: Power Forward/Center

Erste Mannschaft: Eisbären Bremerhaven

 

Maurice Pluskota im Interview

 

Wie kamst du zum Basketball?

Bevor ich mit dem Basketball begonnen habe, war ich Fußballspieler in der Schulmannschaft. Als ich 15 Jahre alt war kam mein Sportlehrer auf mich zu und mich gefragt, ob ich nicht den Basketballsport ausprobieren möchte. Ich bin also eigentlich durch meinen Sportlehrer zum Basketball gekommen.

 

Auf welcher Position spielst du?

Damals bei Fußball war ich Stürmer, auch wenn man es kaum glauben kann. Aber aufgrund meiner Körpergröße war ich natürlich ziemlich kopfballstark. Beim Basketball spiele ich auf der Center-Position, also immer unter dem Korb. Im Prinzip mache ich dort die Drecksarbeit, räume die Wege frei – dabei spiele ich allerdings sowohl offensiv als auch defensiv.

 

Deine Stationen vor den Lions?

Bevor ich 2017 zu den Lions nach Karlsruhe gewechselt bin, habe ich mit 16 Jahren bei den Eisbären in meiner Heimat Bremerhaven begonnen. Nachdem ich schnell einen Profivertrag unterzeichnen konnte, spielte ich dort bis 2013 und verließ dann den Verein, spielte dann in Cuxhaven und kam dann bei den Löwen in Braunschweig an. Nun bin ich glücklich in Karlsruhe angekommen und möchte unbedingt den Aufstieg in die erste Liga mit den PSK Lions erreichen.

 

Wie oft trainieren die Lions?

Unsere Lions-Profimannschaft trainiert zweimal am Tag – einmal morgens und dann abends noch einmal. Eine Trainingseinheit dauert dabei rund zweieinhalb Stunden. Das ist anstrengend – aber ohne Fleiß, keinen Preis, oder? Da wir in Karlsruhe keine optimalen Hallenbedingungen haben, trainieren wir abwechselnd in der Wildparkhalle und in der Sporthalle der Friedrich-List-Schule. Unsere eigentlichen Spiele sowie das Abschlusstraining finden in der Europahalle statt.

 

Was war dein bislang größter Erfolg?

Mein größter Erfolg war die Teilnahme an der Universiade Gwangju, in Südkorea im Jahr 2015. Ich wurde damals zu der deutschen Nationalmannschaft gerufen und habe mit der deutschen A2-Nationalmannschaft den zweiten Platz erreicht. Dieses Erlebnis war schon echt ein Highlight und wichtiges Fan-Erlebnis mit 30.000 Zuschauern und toller Stimmung.

 

Hast du ein sportliches Vorbild?

Mein größtes Vorbild ist der Basketballer LeBron James. James spielt bei den Los Angeles Lakers und ist meiner Meinung nach ein grandioser Basketball-Spieler.

 

Was ist dein Lieblingsplatz in Karlsruhe?

Mein absoluter Lieblingsplatz in Karlsruhe ist der Schlossgarten – dieser ist sehr schön.  Da ich allerdings mit meiner Freundin in Muggensturm wohne und nicht direkt in Karlsruhe, bin ich ansonsten meist nur zum Training in den Karlsruher Sporthallen unterwegs.

 

Was machst du in deiner Freizeit?

Wenn ich frei habe verbringe ich am Liebsten Zeit mit meiner Familie und meiner Freundin, das ist mit sehr wichtig. Auch spiele ein bisschen Gitarre, wenn es die Zeit zulässt. Während der spielfreien Zeit reise ich super gerne, meine letzten Urlaubsziele waren Frankreich und Spanien.

 

Sprichst du ein bisschen badisch?

Nein, ich glaube nicht. Da ich aus dem Norden Deutschlands komme und erst seit 2017 hier bin, hat das Badische noch nicht auf mich abgefärbt. Auch meine Freundin spricht kaum badisch und ihre Eltern eigentlich auch nicht.

 

Basketball-Fans aufgepasst – wer die Spiele der PSK-Lions mitverfolgen möchte, kann auf meinKA direkt am Ball bleiben. Wir berichten über alle Spiele der Karlsruher Basketball-Löwen.

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