Polizei Karlsruhe
Rettungskräfte befreien 35-jährigen Obdachlosen aus Rhein-Hochwasser

Polizei Karlsruhe Rettungskräfte befreien 35-jährigen Obdachlosen aus Rhein-Hochwasser

Quelle: Friso Gentsch

Ein 35-jähriger Mann ist am Freitagabend, 29. Januar 2021, am Rheinufer in der Nähe des Schmugglermeers in Eggenstein-Leopoldshafen (Landkreis Karlsruhe) vom Hochwasser überrascht worden, darüber informiert die Polizei in einer Mitteilung an die Presse.

35-Jähriger stand im hüfthohen Wasser

Ein 35-jähriger Obdachloser geriet am Freitag, 29. Januar 2021, im Bereich des Schmugglermeeres in Eggenstein Leopoldshafen in eine hilflose Lage. Der Mann ist seit einiger Zeit mit seinem Fahrrad am Rheinufer unterwegs, wo er auch regelmäßig nächtigt.

Nun wurde er vom Hochwasser überrascht, sodass er sich nicht mehr auf sicheres Terrain retten konnte und letztlich im hüfthohen Wasser stand. In seiner Not wandte sich der Mann mit seinem Handy an die Rettungsleitstelle, darüber berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung.

 

Rettungskräfte suchten nach dem Mann

Da der Mann seinen genauen Standort nicht nennen konnte und die Verständigung aufgrund fehlender Sprachkenntnisse sehr schwierig war, wurden neben mehrerer Streifen des Polizeireviers Philippsburg zwei Boote der Wasserschutzpolizei und ein Polizeihubschrauber zu Suche des Mannes angefordert.

Außerdem waren acht Fahrzeuge der Feuerwehren Oberhausen, Dettenheim und Linkenheim-Hochstetten mit 60 Einsatzkräften, die DLRG mit 25 Einsatzkräften, sowie ein Notarztwagen und ein Rettungswagen im Einsatz. Die hilflose Person konnte von Beamten der Wasserschutzpolizei am überfluteten Rheinufer festgestellt werden, teilt die Polizei weiter mit.

 

Obdachloser setzte seine Reise fort

Durch ein Boot der Feuerwehr konnte die völlig durchnässte Person geborgen und zur Anlegestelle bei der Insel Rott gebracht werden, wo sie durch den Rettungsdienst untersucht wurde. Eine weiterführende Behandlung war nicht erforderlich.

Nach dem für den Mann trockene Kleidung und Lebensmittel organisiert wurden, setzte auf eigenen Wunsch seine Reise fort, so die Polizei abschließend.

 

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