News aus Baden-Württemberg
Roboterhund „Spot“ hilft jetzt auch der Polizei in Baden-Württemberg

News aus Baden-Württemberg Roboterhund „Spot“ hilft jetzt auch der Polizei in Baden-Württemberg

Quelle: Marijan Murat/dpa
dpa

Er bellt nicht, beißt nicht, er hat sechs Augen und kostet ungefähr so viel wie ein Luxus-Sportwagen: Nach guten Erfahrungen aus Nordrhein-Westfalen hat sich auch Baden-Württembergs Polizei einen sogenannten Laufroboter vom Typ «Spot» angeschafft.

Er erinnert ein wenig an einen Hund, kommt auf bis zu 5,57 Stundenkilometer, er kann Türen öffnen, Treppen steigen und ist mit intelligentem Greifarm, 3D-Hinderniserkennung sowie mit mehreren Kameras ausgestattet. «Spot» werde dort eingesetzt, wo es entweder zu gefährlich oder der Einsatzort unzugänglich werde, sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Donnerstag.

Roboter wie «Spot» seien schneller und verwischten am Tatort weniger Spuren als herkömmliche Geräte auf Rädern oder Ketten, wie sie beispielsweise das Landeskriminalamt einsetze, sagte er weiter. Durch den intelligenten Greifarm könne «Spot» zudem Innentüren mehr oder weniger selbstständig öffnen, die mit Sprengfallen versehen sein könnten.

Bei Einsätzen für andere Polizeien oder auf Baustellen ist «Spot», der vom US-amerikanischen Robotikunternehmen Boston Dynamics entwickelt wurde, bereits gefordert worden. So bewegte sich das Gerät des Herstellers Boston Dynamics bereits nach einem Brand durch einen zerstörten Wohnkomplex in NRW und machte Aufnahmen in der einsturzgefährdeten Brandruine. In Hamburg am Hafen sollte «Spot» Gelände vermessen und Bauwerke von innen scannen. Der elektronische Vierbeiner prüfte auch schon die 3,6 Kilometer lange Köhlbrandbrücke in der Hansestadt auf Schäden, er durchkämmte für die New Yorker Polizei gefährliche Umgebungen, die Feuerwehr setzt ihn ein und auf den abgelegenen Weiden Neuseelands hütet er nach Angaben seiner Hersteller Schafe.

 

Weitere Nachrichten

Wissenswertes zur Landtagswahl: So finde ich heraus, welche Partei zu mir passt

Unsicher bei der Wahlentscheidung? Verschiedene Tools, Medien und direkte Kontakte helfen, die eigenen Ansichten mit denen der Parteien abzugleichen.

Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe: Jugendlicher soll Mädchen über Sadistennetz bedroht haben

Im beschaulichen Kurort Bad Herrenalb sorgten vor einem Jahr Graffiti- Schmierereien für Aufsehen und Unruhe. Denn die Spuren führen in eine sadistische Onlinegruppierung - und in ein Kinderzimmer.

Regionalzug kollidiert bei Calw mit Felsen auf den Schienen

Wer eine Fahrt mit der Kulturbahn geplant hat, muss Einschränkungen einplanen. Wegen eines Zugunfalls bei Calw bleibt die Strecke wohl noch Tage gesperrt.

Suizid im Knast: Neun Häftlinge nahmen sich 2025 das Leben in Baden-Württemberg

Neun Häftlinge haben sich im vergangenen Jahr in Gefängnissen im Südwesten selbst getötet, fast 100 waren es seit 2014. Das Justizministerium setzt auf Prävention.

Was man zur Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg wissen muss

Neuer Ministerpräsident, neues Wahlrecht, neue Parteien im Landtag? Bei der Landtagswahl am 8. März geht es im Südwesten um viel. Ein Überblick über die wichtigsten Fragen und Antworten.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.