Neujahr im Stadt- & Landkreis
Polizei-Fazit: Überwiegend ruhige Silvesternacht in Karlsruhe

Neujahr im Stadt- & Landkreis Polizei-Fazit: Überwiegend ruhige Silvesternacht in Karlsruhe

Quelle: Thomas Riedel

Auf einen insgesamt ruhigen Jahreswechsel kann das Polizeipräsidium Karlsruhe in seinem Zuständigkeitsgebiet des Stadt- und Landkreises Karlsruhe zurückblicken. Insbesondere die Phase vor Mitternacht war merklich ruhiger als in den Vorjahren.

Polizei: Überwiegend ruhige Silvesternacht in Karlsruhe

Auf einen insgesamt ruhigen Jahreswechsel kann das Polizeipräsidium Karlsruhe in seinem Zuständigkeitsgebiet des Stadt- und Landkreises Karlsruhe zurückblicken. Besonders die Zeit vor Mitternacht war deutlich ruhiger als in den Vorjahren, wird in einer Pressemitteilung erklärt.

Gegen 23.35 Uhr gelang die Festnahme eines 25-Jährigen, der am Polizeidienstgebäude der Hebelstraße nahe des Karlsruher Markplatzes Graffiti aufsprühte. Beamte des Polizeireviers Marktplatz hatten die verdächtige Person während der Tatausübung wahrgenommen, so die Polizei.

Bei der Fahndung konnten sie den jungen Mann in Nähe des Tatortes unter Mitführung des mutmaßlichen Tatmittels vorläufig festnehmen. Möglicherweise gehen noch zwei ähnliche Sprühaktionen in der Werder- sowie in der Markgrafenstraße auf das Konto des Verdächtigen. Die Ermittlungen dauern hierzu noch an.

 

Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Verordnung

Während sich im Landbereich die Bevölkerung weitgehend an die Ausgangsbeschränkungen der Corona-Verordnung hielt, wurden im Stadtbereich von Karlsruhe immer wieder Personen festgestellt, die solche Regeln missachteten, erklärt die Polizei weiter.

Ab Mitternacht war trotz aller Appelle häufiges Abbrennen von Feuerwerkskörpern festzustellen. Es gingen zahlreiche Anrufe von Bürgern über Notruf ein, wonach im öffentlichen Raum Feuerwerk abgebrannt und mit Schreckschusswaffen geschossen worden sei. Allerdings verzeichnete die Polizei bereits eine halbe Stunde nach Mitternacht ein deutliches Abflauen der Aktivitäten. Größere Menschenansammlungen waren im Zuge der verstärkten Überwachungsmaßnahmen im öffentlichen Raum nicht festzustellen.

 

Vereinzelt kam es zu kleineren Brandherden in Karlsruhe

Wohl durch Feuerwerkskörper beziehungsweise unsachgemäßer Entsorgung solcher kam es vereinzelt zu kleineren Brandherden, die jedoch rasch und ohne größeren Schaden verursacht zu haben gelöscht werden konnten. Einzig beim Brand einer Mülltonne in der Albert-Einsteinstraße von Waghäusel wurde gegen 00:20 Uhr
eine Hausfassade in Mitleidenschaft gezogen.

Die örtliche Feuerwehr war im Einsatz. Es entstand ein Schaden von geschätzten 10.000 Euro. Zur Ursache liegen indessen noch keine genauen Erkenntnisse vor. Neben 35 gemeldeten Ruhestörungen verlief die Nacht bei insgesamt rund 110 verhängten Platzverweisen ohne größere Ereignisse, so die Polizei abschließend.

 

Polizei-Ticker

Alle Meldungen

Weitere Nachrichten

INIT INDOOR MEETING Karlsruhe 2026 präsentiert Weltklasse-Leichtathletik in zwölf Disziplinen

Wenn am Sonntag, 08. Februar 2026, die Weltstars der Leichtathletik in der mit 3.750 Besucherinnen und Besuchern ausverkauften Karlsruher Europahalle zu Gast sind, dann ist es wieder Zeit für das INIT INDOOR MEETING Karlsruhe und die World Indoor Tour.

Konjunktur-Stimmung im Handwerk: Viele warten auf bessere Zeiten

Viele Handwerksbetriebe hoffen auf ein Licht am Ende des Tunnels. Wer besonders optimistisch bleibt – und wo das Stimmungsbarometer überraschend steigt.

Kriminelle Ausländer: Migrationsstaatssekretär fordert Druck auf Heimatstaaten

Das Land will mehr Kriminelle nach Syrien abschieben - bislang ist aber nur einmal ein Straftäter ins Flugzeug gesetzt worden. Das liegt nicht zuletzt auch am Bund, meint der Migrationsstaatssekretär.

Feuerpause im Streit um den Wolf? Richter bitten um Aufschub

Es ist ein Hin und Her im Streit um den Abschuss eines Wolfs im Nordschwarzwald. Bis Mitte Februar dürfte die Entscheidung über den «Hornisgrinde-Wolf» nun ruhen. Warum das?

Neue Designer-Droge im Raum Karlsruhe entdeckt: Was man dazu wissen muss

Cychlorphin gilt als hochpotente synthetische Droge: Schon kleine Mengen können zu schweren Vergiftungen führen. Was Fachleute zu Risiken und Schutzmaßnahmen sagen.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.