News aus Baden-Württemberg
Statistik: Zahl der Polizeischüsse auf Menschen auf Niveau von 2021

News aus Baden-Württemberg Statistik: Zahl der Polizeischüsse auf Menschen auf Niveau von 2021

Quelle: Marijan Murat/dpa
dpa

Für Polizisten solle der Schuss aus der Dienstwaffe die Ultima Ratio sein, das letzte Mittel. Trotzdem greifen die Beamten immer wieder zur Waffe – vor allem, wenn es um Tiere geht. Im abgelaufenen Jahr war das ungefähr so oft wie zuvor.

Polizisten in Baden-Württemberg ziehen vergleichsweise oft ihre Waffe, meistens zur Warnung oder wenn sie sie ein gefährliches, krankes oder verletztes Tier töten müssen. Insgesamt achtmal und damit seltener als in den beiden Jahren zuvor schossen sie allerdings 2021 auch auf Menschen. Nach Angaben des Innenministeriums wurde dabei ein Mann nach einem häuslichen Streit in Freudenstadt erschossen, vier weitere Menschen wurden im selben Jahr verletzt. 2020 schoss die Polizei 13-mal auf Menschen, drei starben, acht wurden verletzt.

Auch im abgelaufenen Jahr schossen Polizisten auf Menschen. «Die Fälle der Schusswaffengebräuche im Zusammenhang mit getöteten und verletzten Personen liegen auf dem Niveau des Vorjahres», teilte das Ministerium mit. Genaue Zahlen liegen noch nicht vor.

Das Innenministerium spricht mit Blick auf die Bilanz von einem «sehr niedrigen Niveau». Dienstwaffen dürften nur als Ultima Ratio (äußerstes Mittel) genutzt werden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Über die Anwendung von unmittelbarem Zwang entscheide die jeweilige Polizeibeamtin oder der Polizeibeamte grundsätzlich einzelfallbezogen und unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit.

 

Weitere Nachrichten

Deutsche Wetterdienst: Trübes Januarwetter in Baden-Württemberg

Schon wieder viel zu warm: Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, zählt der Januar in diesem Jahr wieder zu den zehn wärmsten in Deutschland seit 1881.

Frauen in Baden-Württemberg verdienen deutlich weniger als Männer

Frauen haben 2022 im Südwesten weiterhin deutlich weniger verdient als Männer. Brutto erhielten sie im vergangenen Jahr im Durchschnitt 20,60 Euro je Stunde, wie das Statistische Landesamt am Montag in Stuttgart mitteilte.

Autohändler in Baden-Württemberg sind für 2023 zurückhaltend

Der Autohandel im Südwesten sieht sich nach wie vor tief in einer «Stückzahlenkrise».

Pflege-Pioniere starten Bewegung für die Pflege von morgen

Überbordende Bürokratie und Personalmangel, gepaart mit inzwischen hohem Frust im Beruf - das Pflegesystem steht kurz vor dem Kollaps. Bevor es ganz zusammenbricht, will eine neue Bewegung die Pflege von morgen genauer unter die Lupe nehmen.

Nach fast drei Jahren: Ende der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen

Nach fast drei Jahren Maskenpflicht muss von diesem Dienstag (31. Januar) an kein Mund-Nase-Schutz mehr in Bussen und Bahnen getragen werden, auch für das Personal in Arztpraxen fällt von diesem Dienstag (31. Januar) an die vorgeschriebene Pflicht weg.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.