News aus Baden-Württemberg
Statistisches Landesamt: Zahl der Prostituierten im Land steigt sprunghaft

News aus Baden-Württemberg Statistisches Landesamt: Zahl der Prostituierten im Land steigt sprunghaft

Quelle: Andreas Arnold
dpa

Die Zahl der Prostituierten in Baden-Württemberg ist sprunghaft angestiegen. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte, waren zum Jahresende 2022 im Südwesten 26 Prozent mehr in der Prostitution Tätige angemeldet als im Vorjahr, nämlich knapp 3500.

Das sind allerdings immer noch deutlich weniger als vor der Corona-Pandemie. Ende 2019 waren den Angaben nach im Land fast 5000 in der Prostitution tätige Menschen angemeldet. Im ersten Corona Jahr war die Zahl um fast die Hälfte eingebrochen. Dass sie nun wieder kräftig steigt, führt das Amt auch auf die Lockerungen der pandemiebedingten Beschränkungen zurück.

Die meisten der angemeldeten Prostituierten haben eine ausländische Staatsangehörigkeit, am häufigsten sind die rumänische, bulgarische und spanische. Nur jede sechste gemeldete Person in der Prostitution ist deutsch.

Die Prostitutionsschutzstatistik wird seit dem Berichtsjahr 2017 durchgeführt. Nicht angemeldete Prostituierte und Gewerbe können nicht erfasst und analysiert werden.

 

Weitere Nachrichten

Mutmaßlicher Brandstifter nach rund 40 Bränden in U-Haft

Stroh, Felder, Holzstapel: Seit Juni brennt es im Enzkreis immer wieder. Jetzt könnte das ein Ende haben.

Bahnhofsvorplatz am Karlsruher Hauptbahnhof wird teilweise barrierefrei umgebaut

Derzeit entsprechen die Bahnsteige am Bahnhofsvorplatz aufgrund ihrer geringen Höhe nicht den Anforderungen an einen barrierefreien Zugang zum ÖPNV. Durch den Umbau sollen die Haltestellen bis zum Komplettumbau provisorisch umgerüstet werden.

Lebenserwartung in Baden-Württemberg steigt erneut leicht an

Fast zehn Jahre mehr Lebenszeit für Neugeborene als in den 1970ern – warum die Säuglingssterblichkeit und bessere Vorsorge die Lebenserwartung im Südwesten so stark beeinflussen.

Schwimmunterricht ohne Rettungsfähigkeit? Land lässt prüfen

Wer Schülern Schwimmen beibringt, muss im Notfall Leben retten können. Landesweit wird nun geprüft, ob das auch immer der Fall ist. Ein Verdacht aus dem Raum Baden-Baden sorgt für Unsicherheiten.

Lebensmitteleinkauf: Was Rabatt-Apps so beliebt macht – und was kritisiert wird

Rabatt-Apps versprechen exklusive Sparvorteile. Verbraucherschützer sehen genau darin eine Benachteiligung. Ein großer Teil der Kunden nutzt die Apps, hat daran jedoch oft auch etwas auszusetzen.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.