Corona in Baden-Württemberg
Testen, Registrieren, Einchecken: Präsenz an Hochschulen

Corona in Baden-Württemberg Testen, Registrieren, Einchecken: Präsenz an Hochschulen

Quelle: Sebastian Gollnow

Das neue Semester soll wieder auf den Hochschulgeländen stattfinden – nach drei Halbjahren Studium von daheim aus. Doch wie organisieren Hochschulen in Baden-Württemberg einen coronakonformen Lehrbetrieb?

Check-In mit dem Studierendenausweis, Ampeln vor den Toiletten und 3G-Kontrollen in den Vorlesungen: Mit Hygienekonzepten wollen die Hochschulen in Baden-Württemberg wieder ein Semester in Präsenz ermöglichen. «Es ist zwar noch kein Zurück zur alten Normalität, aber wieder ein gemeinsames Hochschulleben mit Begegnung und Austausch, neue Menschen kennenlernen – all das, was das Studium eben ausmacht», sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) zum Vorlesungsbeginn am Montag in Stuttgart.

An den neun Landesuniversitäten sollen nach Angaben des Ministeriums deutlich mehr als 50 Prozent der Veranstaltungen an den Campus stattfinden. Einige Hochschulen für Angewandte Wissenschaften bieten demnach sogar bis zu 95 Prozent in Präsenz an.

In vielen Studiengängen werde aber nur ein Bruchteil der Lehre vor Ort verwirklicht, kritisierte die Studierendenvertretung. «Für mich ist es ein erneutes Onlinesemester», erklärte Lehramtsstudentin Isabelle Faißt von der Universität Stuttgart. Wegen ein oder zwei Präsenzvorlesungen pro Woche ein Zimmer auf einem umkämpften Wohnungsmarkt zu mieten, lohne sich für viele nicht.

In die Veranstaltungen dürfen nur genesene, geimpfte oder getestete Studierende. Wer den Mindestabstand nicht einhalten kann, muss in den Innenräumen eine Maske tragen. Die Einhaltung der Regelungen kontrollieren externe Dienstleister stichprobenartig. Die Hochschulen setzen aber auch auf technische Lösungen: An den Toiletten der Uni Stuttgart informieren beispielsweise Ampeln, wie viele Personen sich bereits im Raum befinden. In die Hörsäle können sich die Studierenden dort mit ihrem Ausweis selbstständig und digital einchecken.

Wer gegen die Vorgaben verstößt, kann verwiesen werden – das gilt unter anderem an der Hochschule für Technik Stuttgart, an der Hochschule Karlsruhe und der Universität Heidelberg.

 

Weitere Nachrichten

Eis aus Kamelmilch: Deutscher fliegt zur WM in die USA

Eine Darmentzündung brachte Thomas Micolino auf die Idee für ein Eis aus Kamelmilch. Jetzt will der Deutsche Meister mit seiner ungewöhnlichen Kreation auch Weltmeister in Las Vegas werden.

Laut Statistik: Mehr Unternehmen in Baden-Württemberg beantragen Insolvenz

Die Zahl der Insolvenzanträge von Unternehmen ist 2025 gestiegen. Besonders eine Branche ist betroffen. Und auch die Privatinsolvenzen steigen.

Der Wolf bleibt am Leben! Warum die Jagd gestoppt wird

Wolfstourismus, politische Debatten: Warum die Jagd auf das Tier im Nordschwarzwald vorerst gestoppt wird – und was Naturschützer dazu sagen.

Warnstreiks im Nahverkehr vom Tisch – Einigung in Tarifrunde

Hunderttausende Fahrgäste im Land können durchatmen: Im Nahverkehr von Stuttgart, Karlsruhe und Co. drohen keine Ausstände mehr. Die Gewerkschaft Verdi und die Arbeitgeber haben sich geeinigt.

Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter

Baden-Württemberg bleibt bei Patentanmeldungen in Deutschland an der Spitze. Vor allem die Autoindustrie treibt Innovationen voran. Ein bekanntes Unternehmen steht ganz oben auf der Liste.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.