News aus Baden-Württemberg
Unternehmer forcieren Forschung und Entwicklung bei KI

News aus Baden-Württemberg Unternehmer forcieren Forschung und Entwicklung bei KI

Quelle: Richard Drew/AP/dpa/Archivbild
dpa

Künstliche Intelligenz erfährt mit dem Textbot ChatGPT gerade einen Hype. Wegen der wachsenden Bedeutung wollen Unternehmer aus dem Südwesten das Thema in den Fokus nehmen – um nicht abgehängt zu werden.

Angesichts der wachsenden Bedeutung Künstlicher Intelligenz haben Unternehmer aus dem Südwesten mehr Geld für die Weiterentwicklung gefordert. «An den Ausgaben für Forschung und Entwicklung wird sich maßgeblich mitentscheiden, ob Deutschland und damit auch Baden-Württemberg in den nächsten Jahren im globalen Wettbewerb mithalten und den Wohlstand beibehalten kann», teilte Oliver Barta mit, Hauptgeschäftsführer der Unternehmer Baden-Württemberg (UBW). Es müsse der «KI-Turbo» eingelegt werden.

«Daher werben wir für eine gemeinsame Kraftanstrengung von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft», sagte Barta laut Mitteilung. Man solle sich dabei vor allem auf die Industriekompetenzen sowie die Wertschöpfungsketten fokussieren. «Entscheidend ist: Wir dürfen hier nicht abgehängt werden.»

Das Fundament der industriellen Fähigkeiten in Baden-Württemberg sei maßgeblich durch starke Ingenieurwissenschaften und dual ausgebildete Facharbeiter geprägt. Dieses drohe aber zu erodieren, da viele Studien- und Ausbildungsplätze frei blieben. KI verändere laut Barta auch massiv die Anforderungen an den Lehrbetrieb der Hochschulen. Wichtig sei, dass diese die Erkenntnisse aus der KI-Forschung in die Lehrpläne integrierten – und zwar nicht nur in IT-Studiengängen. Neue KI-Professuren müssten eingerichtet werden. Aber auch bestehende Professuren müssten sich neu ausrichten. «Beim Thema KI stehen wir im besonders harten Wettbewerb um die besten Köpfe in der Wissenschaft», sagte Barta.

Man müsse bei digitalen Entwicklungen Schritt halten, um auch in der Zukunft für Fachkräfte aus dem Ausland attraktiv zu sein. Dem «Südwesten als Land der Tüftler und Entwickler» bescheinigte Barta dafür sehr gute Voraussetzungen. «Jedoch wird es wichtig sein, dass wir unsere Hausaufgaben machen.» Innovationen müssten demnach vorangetrieben, in Schulen und Hochschulen investiert, Netzwerke zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen ausgebaut, Fach- und Arbeitskräfte angeworben und Ansiedlungen sowie Erweiterungen von Unternehmen erleichtert werden.

 

Weitere Nachrichten

Verfassungsschutzbericht: Diese Extremisten bedrohen das Land am stärksten

Islamistische Angriffe, rechtsextremer Nachwuchs und «Wegwerf-Agenten» im Dienste Russlands: Der Staat wird angefeindet, von allen Seiten. Wie gefährlich der Extremismus ist für das Land.

Zwischen Sexfrust und Salafismus: die "Mincel"-Bewegung

Im Netz gedeihen neue Ideologen, die Gleichberechtigung ablehnen und starre Rollenbilder zementieren. Wie gefährlich ist die neue Bewegung?

Bundeswehr baut Sigmaringen zum Zentrum für Heimatschutz aus

Die Bundeswehr plant, Sigmaringen zum Zentrum für Heimatschutz in Baden-Württemberg auszubauen. Was sich vor Ort künftig ändern soll.

Mädchen nach Zusammenstoß mit Auto im Landkreis Karlsruhe schwer verletzt

Eine Elfjährige will offenbar einen Bus erreichen und rennt auf die Straße. Dort wird sie von einem Auto erfasst.

74-Jähriger stirbt bei Frontalzusammenstoß auf Landstraße in Karlsbad

Ein älterer Fahrer gerät in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn – der Zusammenstoß endet für ihn tödlich. Ein 29-Jähriger wird bei dem Unfall schwer verletzt.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.