News
Verdi: Weitere Warnstreiks bei privaten Busunternehmen geplant

News Verdi: Weitere Warnstreiks bei privaten Busunternehmen geplant

Quelle: Tom Weller
dpa

Bei den privaten Omnibusunternehmen wurde in den vergangenen Wochen immer wieder gestreikt. Die Gewerkschaft Verdi hat nun zu weiteren Warnstreiks aufgerufen.

Die Gewerkschaft Verdi hat zu weiteren Warnstreiks im privaten Omnibusgewerbe aufgerufen. Der Schwerpunkt der Warnstreiks werde am Dienstag sein, teilte Verdi mit. Weitere Streiks bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 31. Januar seien aber nicht ausgeschlossen. Es ist bereits die dritte Streikwelle in der Branche.

Bei den meisten bestreikten Unternehmen wird laut Verdi an den Streiktagen der Linienverkehr eingestellt. Von den Warnstreiks sind demnach erneut zahlreiche Städte und Regionen betroffen, darunter Tübingen, Reutlingen, Waiblingen, Ludwigsburg, Backnang, Bietigheim-Bissingen – außerdem teilweise in Ettlingen und Karlsruhe, Sindelfingen, Neckarsulm, im Raum Heilbronn, im Raum Schwetzingen/ Wiesloch und Plochingen.

Überdies ist der Stadtverkehr in Böblingen sowie auch der Überlandverkehr im Großraum Stuttgart betroffen, im Großraum Karlsruhe, Schwäbisch Gmünd, Aalen und im Raum Tübingen sowie im Landkreis Göppingen. Die Auswirkungen auf die Fahrgäste seien je nach Region und Abhängigkeit der Städte vom Linienverkehr der betroffenen Unternehmen unterschiedlich, hieß es.

Verdi fordert erneut ein Prozent mehr Lohn

Verdi fordert für die rund 9.000 Beschäftigten im privaten Omnibusgewerbe unter anderem neun Prozent mehr Lohn und Gehalt sowie 100 Euro mehr pro Monat für Auszubildende bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Friedenspflicht lief bis zum 31. Dezember 2024.

 

Weitere Nachrichten

Ein Foto, zwei Wölfe: Bald wieder ein Rudel im Schwarzwald?

Im Nordschwarzwald tappen zwei Wölfe gemeinsam in eine Fotofalle. Was das für die Rückkehr eines Rudels in Baden-Württemberg bedeuten könnte, erklärt ein Experte.

Untersuchungshaft: Mann bedroht Ex-Freundin und neuen Partner mit Schwert

Am Morgen dringt ein Mann Ermittlern zufolge in die Wohnung des neuen Partners seiner Ex-Freundin ein - bewaffnet mit einem Schwert. Dabei machte er ihnen wohl schwere Drohungen.

Bahn will bis Mitte 2026 neuen Starttermin für Stuttgart 21

Für die Fahrgäste heißt es weiter warten: Erst Mitte kommenden Jahres soll es ein neues Startdatum für Stuttgart 21 geben. Warum die Bahn sich jetzt Zeit lassen will.

Jahreswechsel in Sicht: Das wird 2026 in Baden-Württemberg wichtig

Für Politik-Interessierte wird 2026 im Südwesten ein spannendes Jahr. Auch für Opern- und Blumenfans gibt es interessante Termine. Nur die Bahnfahrer müssen wohl weiter leiden.

Volkswagen, Mercedes und BMW: Deutsche Autobauer mit niedrigstem Quartalsgewinn seit 2009

Die Autoindustrie steckt weltweit in der Krise. Die deutschen Hersteller trifft es besonders hart. Insbesondere der Gewinn ist unter Druck, wie eine neue Analyse zeigt.

Konzert-Comeback: Wie umgehen mit Xavier Naidoo?

Xavier Naidoo kehrt auf die großen Bühnen zurück. Ausverkaufte Hallen treffen auf alte Vorwürfe, anhängige Verfahren und eine umstrittene Entschuldigung - und auf die Frage, wie man heute dazu steht.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.