News aus der Fächerstadt
Viele Baustellen in Karlsruhe werden bald abgebaut

News aus der Fächerstadt Viele Baustellen in Karlsruhe werden bald abgebaut

Quelle: KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH
dpa

Für Autofahrer ist Karlsruhe dieser Tage eine Qual wegen vieler Baustellen. Auch Fußgänger müssen sich fast wöchentlich neue Wege um Absperrungen herum suchen. Die Ersatzbusse fahren immer wieder neue Wege. Damit soll langsam Schluss sein.

Viele Bauarbeiten in der Karlsruher Innenstadt sollen in Kürze nach und nach enden. Die Erneuerung der Fahrbahndecken auf der Bundesstraße 10/Südtangente wird im Laufe der nächsten Woche abgeschlossen, wie ein Sprecher der Stadt ankündigte. An der Kriegsstraße solle der Knotenpunkt Karlstor schon am Montag – also pünktlich nach den Sommerferien – wieder in Betrieb gehen. Die Vollsperrung der Rittnertstraße ende ebenso nach dem Wochenende. Für ein paar Nacharbeiten regeln Ampeln noch eine Woche den Verkehr.

Die umfassende Neugestaltung am Ettlinger Tor werde zum 20. September fertiggestellt, hieß es. Der Austausch der Stadtbahngleise auf Höhe Poststraße liege im Zeitplan, so dass die wichtige Verbindung ab 20. September freigegeben werden soll. Der Adenauerring in der Innenstadt soll ab 11. Oktober einspurig in beiden Richtungen befahrbar sein.

«Trotz Einschränkungen durch die Pandemie und zeitweise ungünstigen Witterungsverhältnissen konnten über den Sommer große Baufortschritte in der Verkehrsinfrastruktur in Karlsruhe erreicht werden», erklärte der Sprecher. Zahlreiche Baustellen hatten in den vergangenen Wochen den Verkehrsfluss deutlich beeinträchtigt. Auch Fußgänger mussten immer wieder neue Umwege in Kauf nehmen. Mit dem Ende der Arbeiten sollen zentrale Verkehrsachsen, die gerade über den Sommer beschränkt oder blockiert waren, nun in besserer Qualität genutzt werden können.

Auch die Maßnahmen im Edeltrudtunnel auf der Südtangente schreiten den Angaben nach gut voran. Die Sanierungsarbeiten würden bis 16. Oktober andauern. Danach gebe es wegen Lieferengpässen für die technische Ausstattung eine Bauunterbrechung, ehe zu Beginn des nächsten Jahres die Betriebstechnik des Tunnels erneuert wird, so der Sprecher. «Wenn keine weiteren Verzögerungen eintreten, rechnen wir mit dem Abschluss des Gesamtprojekts zum Ende des kommenden Jahres.»

Die sogenannte Kombilösung, die mit einem Stadtbahntunnel unterirdische Autofahrten sowie eine neue Straßenbahntrasse als Ost-West-Achse ermöglichen soll, wird planmäßig ebenfalls Schritt für Schritt in Betrieb gehen. Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) hatte angekündigt, dass die Stadtbahnen zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember die neue Route nutzen können sollen. Der Autotunnel werde wohl erst etwas später fertig. Die Kosten für das Projekt sollen sich nach fast zwölf Jahren Bauzeit auf rund 1,5 Milliarden Euro belaufen.

 

Weitere Nachrichten

Vater wegen Kindesentführung zu drei Jahren Haft verurteilt

Die Eltern trennen sich. Der Kampf um den Umgang mit dem gemeinsamen Sohn beginnt und endet bis heute nicht. Er mündet in der Entführung des Kindes nach Panama. Der Vater muss sich dafür nun vor Gericht verantworten. In dem Fall gibt es nur Verlierer.

Messerangriff in Wohnunterkunft in Hockenheim: Verdächtiger in Haft

Weil er in einer Obdachlosenunterkunft in Hockenheim (Rhein-Neckar-Kreis) zwei andere Männer teils lebensgefährlich verletzt haben soll, ist ein Mann in Untersuchungshaft gekommen.

Naturkundemuseum Karlsruhe & LUBW: Nachtfalter leiden wegen schwindender Biotope

Nachtfalter leiden in Baden-Württemberg vor allem unter den schwindenden nährstoffarmen Lebensräumen wie Magerrasen, Heiden und Niedermoore.

Flüchtlingspolitik: Ministerpräsident sieht Land an Kapazitätsgrenze

Die Flüchtlingslage wird mit jedem Tag brenzliger. In den Kommunen sei kein Platz mehr, heißt es. Kritik an den vergleichsweise hohen Sozialleistungen für ukrainische Flüchtlinge wird lauter. Und nun erreichen auch noch erste russische Kriegsdienstverweigerer das Land.

EnBW & RWE: Übertragung von Strommengen soll AKW-Produktion sichern

Damit die Atomkraftwerke Emsland und Neckarwestheim II bis Ende des Jahres in vollem Umfang Strom produzieren können, haben die Energieversorger EnBW und RWE gesetzlich verbriefte Strommengen gewissermaßen umgebucht.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.