Nachrichten Visuelle Ablenkung für kleine Patienten: Neue Projektoren im Klinikum Karlsruhe
Künftig sollen im Klinikum Karlsruhe großflächige Bilder aus Projektoren, Kinder von Angst und Stress bei Untersuchungen und Behandlungen ablenken. Finanziert wurden die Geräte vom Förderverein Klinikhelden und der Bodo-und-Bärbel-Schelling-Stiftung.
Krankenhausbesuch für Kinder erleichtern
Ein Krankenhausbesuch kann vor allem für Kinder belastend sein. Die Filme aus den neuen Projektoren sollen die Kinder bei unangenehmen Behandlungen wie der Blutentnahme ablenken und so Ängste lindern und Traumata zu vermeiden. Außerdem sollen sie die Arbeit für die Mitarbeitenden erleichtern.
Die Geräte erzeugen ein großflächiges Bild, das unter anderem an die Zimmerdecke projiziert werden kann. Es können verschiedene Filme abgespielt werden: zum Beispiel Videoclips von Meeresbewohnern oder der Erde von oben. Dazu erklingen beruhigende Töne.
Die Projektoren sind mobil und flexibel einsetzbar. Hauptsächlich werde die Methode in der Kindernotaufnahme und der pädiatrischen Ambulanz zum Einsatz kommen, wird mitgeteilt.

| Quelle: Markus Kümmerle, Städtisches Klinikum Karlsruhe
Durch Förderverein und Stiftung möglich
Neun Mitarbeitende des Städtischen Klinikums Karlsruhe haben „Klinikhelden“ gegründet – ein Förderverein zur Finanzierung von Projekten auf den Kinderstationen im Zentrum für Kinder und Frauen und in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, die nicht durch die Kostenträger gedeckt sind.
Bereits vor 20 Jahren hat das Ehepaar die gemeinnützige Bodo-und-Bärbel-Schelling-Stiftung gegründet. Die Bodo-und-Bärbel-Schelling-Stiftung setzt sich hauptsächlich für hilfsbedürftige Kinder in der Heimatstadt Karlsruhe ein.
Die Kosten für die drei Projektoren belaufen sich auf etwa 21.500 Euro.