Gemeinsame Anstrengungen für den Erhalt
Warenhauskette in der Krise: Sorge um Karstadt-Standort Karlsruhe!

Gemeinsame Anstrengungen für den Erhalt Warenhauskette in der Krise: Sorge um Karstadt-Standort Karlsruhe!

Quelle: Thomas Riedel

Das Kaufhaus Karstadt kennt jeder Karlsruher! Doch dem Warenhausriesen geht es derzeit nicht gut: Ein Schutzschirmverfahren wurde eingeleitet und Filial-Schließungen stehen zur Diskussion. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup verfolgt dies mit Sorge!

Schutzschirmverfahren & Filial-Schließungen

Wie steht es aktuell um den Warenhausriesen Karstadt? Galeria Karstadt Kaufhof hatte bereits Anfang April ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung beantragt – eine Vorstufe der Insolvenz, zu dieser die Schließung vieler Warenhäuser sowie ein weiterer Abbau von Stellen gehört.

Mit Sorge verfolgt Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup diese Entwicklungen, besonders die derzeit diskutierte Schließung von 80 der 170 Filialen von Galeria Karstadt Kaufhof sowie von bis zu 20 Filialen der Karstadt Sports GmbH.

 

Mentrup will Standort in Karlsruhe erhalten

Bereits vor Pfingsten hatte Mentrup sich darum in einem Schreiben an die Konzernführung gewandt und dabei besonders die großen Investitionen in die Infrastruktur zur Aufwertung der Karlsruher Innenstadt in die Waagschale geworfen, informiert die Stadt Karlsruhe.

Nach aktuellen Gesprächen mit Vertretern der Gewerkschaft verdi und der örtlichen Betriebsräte aus beiden Häusern in Karlsruhe will er sich weiter bei der Konzernzentrale in Essen für den Erhalt des Standortes einsetzen.

 

Karstadt „unverzichtbar für Fußgängerzone“

„In der Vergangenheit wurde mir aus ihrem Konzern immer wieder bestätigt, dass der Standort Karlsruhe einer der Topstandorte sei. Mit der neu gestalteten und schienenfreien Fußgängerzone sowie der erleichterten Erreichbarkeit wird sich der Standort Karlsruhe noch weiter verbessern“, bat Mentrup die Bemühungen der Stadt „zum Vorteil aller Beteiligten zu unterstützen“.

Das Kaufhaus Karstadt spiele in Karlsruhe seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle und sei „für die weitere Entwicklung der Fußgängerzone unverzichtbar“.

 

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