News aus Baden-Württemberg
Was folgt auf „goofy“? Suche nach „Jugendwort des Jahres“

News aus Baden-Württemberg Was folgt auf „goofy“? Suche nach „Jugendwort des Jahres“

Quelle: Sebastian Gollnow/dpa
dpa

Mit «Gammelfleischparty» ging es los, es folgten unter anderem «Babo», «Smombie» und «cringe». Nun soll der neueste Jugendsprech gekürt werden.

Deutschland sucht das «Jugendwort des Jahres»: Seit Mittwoch sammelt der Langenscheidt Verlag Vorschläge, welche Begriffe 11- bis 20-Jährige besonders häufig verwenden. Im Internet unter jugendwort.de können bis zum 18. Juli die Kandidaten eingereicht werden, wie der Verlag am Mittwoch in Stuttgart mitteilte.

«Die Wörter müssen nicht zwingend deutsch sein. Auch Begriffe aus dem Arabischen, Türkischen, Englischen oder anderen Sprachen zählen, wenn sie häufig genutzt werden», erläuterte der Verlag. Nicht berücksichtigt werden den Angaben nach Einreichungen mit beleidigendem, diskriminierendem oder sexistischem Bezug sowie offensichtliche Fakes oder von Influencern initiierte Kampagnen.

 

Verkündung auf der Frankfurter Buchmesse

Am 30. Juli soll die Top 10 feststehen, aus der dann bis Anfang September die drei Favoriten ausgewählt werden können. Bis zum 8. Oktober wird dann noch einmal unter den Finalisten abgestimmt.

Am Voting teilnehmen darf grundsätzlich jeder, wie der Verlag erklärte. «Gezählt werden jedoch nur jene Vorschläge, die von Teilnehmenden aus der genannten Zielgruppe eingereicht wurden.» Im vergangenen Jahr seien das 77 Prozent aller Begriffe gewesen. Das Siegerwort soll am 19. Oktober live auf der Frankfurter Buchmesse bekanntgegeben werden.

Im vergangenen Jahr hatte «goofy» das Rennen gemacht. Es beschreibt eine tollpatschige, alberne Person oder Verhaltensweise. Das «Jugendwort des Jahres» gibt es seit 2008. Damals wurde «Gammelfleischparty» als Synonym für eine Ü-30-Party gekürt.

Oft gab es auch schon Kritik, dass die Gewinnerwörter gar nicht gängig seien unter Jugendlichen. Aufsehen erregte in den vergangenen Jahren «Tagesschau»-Sprecherin Susanne Daubner, die für die sozialen Netzwerke Beiträge über die jeweiligen «Jugendwort»-Anwärter machte.

 

«Boomer-Worts des Jahres» steht schon fest

Der Langenscheidt Verlag verwies in seiner Mitteilung darüber hinaus auf eine Aktion des Tiktokers Levi Pennel, der vor kurzem zur Wahl des «Boomer-Worts des Jahres» aufgerufen hatte. Das sollte ein alter Begriff sein, der heute viel zu selten genutzt wird.

«So Worte, wo man sich richtig vintage fühlt, wenn man die benutzt – aber wo man sich auch denkt: Ey, das ist schon einfach ein richtig geiles Wort», sagte Pennel auf Tiktok. Sein Siegerwort lautete: «Sportsfreund».

 

Weitere Nachrichten

Hitzerekord in Baden-Württemberg möglich – Wetterwende am Sonntag

Bis zu 42 Grad und tropische Nächte: Die Hitze im Südwesten hält an - fällt der Temperaturrekord? Am Sonntag rollt die Wetterwende an, mit Gewitter, Starkregen und kühleren Temperaturen.

Verbot von Kamerabrillen - Bäder gegen Smart Glasses

Kinder im Planschbecken, Familien am Beckenrand: Bäder sind Orte der Unbeschwertheit. Doch smarte Kamerabrillen bereiten Badbetreibern zunehmend Sorgen. Die Geräte sollen verboten werden.

Erste Japankäfer in diesem Jahr in Baden-Württemberg gefunden

Sie sind grün, gefräßig und gefürchtet: Seit einigen Jahren tauchen die invasiven Schädlinge auch in Deutschland auf. Eine Region ist besonders betroffen.

Jagd auf Biber: Land scheitert mit Verordnung vor Gericht

Der Verwaltungsgerichtshof stoppt vorerst die Biberschutzverordnung im Südwesten. Der Abschuss von Bibern sollte dadurch streng geregelt werden. Nicht streng genug, entschieden nun die Richter.

Sport bei Hitze: Diese Tipps helfen bei hohen Temperaturen

Ob Laufen, Tennis oder Reiten: Temperaturen um die 40 Grad fordern am Wochenende Sportler und Tiere heraus und sorgen für Stress bei Veranstaltern. Was Experten jetzt für sicheres Training empfehlen.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.