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Weniger neue Bausparverträge – Branche meldet Normalisierung

News Weniger neue Bausparverträge – Branche meldet Normalisierung

Quelle: picture alliance / Felix Kästle/dpa
dpa

Nach dem Boom durch die Zinswende verzeichnen Bausparkassen erneut weniger Neuabschlüsse. Warum Eigenheimsparer trotzdem weiter auf Sicherheit setzen – und welche Zinsen aktuell drin sind.

Nach dem Boom durch die Zinswende kühlt sich das Bauspargeschäft in Deutschland weiter ab. Sowohl die privaten Bausparkassen als auch die Landesbausparkassen berichten von rückläufigem Neugeschäft. Bereits 2024 war die Nachfrage zurückgegangen.

Bei den Landesbausparkassen (LBS) wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 rund 297.000 neue Bausparverträge mit einer Summe von 16,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Minus von 13,9 Prozent bei der Vertragszahl und einem Rückgang der Bausparsumme um 20,8 Prozent. Die Entwicklung sei Ausdruck einer gewissen Normalisierung, nachdem die abrupte Zinswende 2022 dem Bausparen eine außergewöhnliche Sonderkonjunktur beschert habe, hieß es.

Auch der Verband der Privaten Bausparkassen spricht von einer erwartbaren Abkühlung. «Nach den außergewöhnlichen Jahren der Zinswende hat sich das Bauspargeschäft erwartungsgemäß normalisiert», sagte Verbandschef Bernd Hertweck, der auch Vorstandsvorsitzender der Bausparkasse Wüstenrot ist. Das Interesse bleibe aber hoch: «Viele Menschen suchen Planungssicherheit – gerade in einem wieder deutlich volatileren Zinsumfeld.»

 

 

 

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