Nachrichten
Wespennester entfernen? Umwelt- & Arbeitsschutz in Karlsruhe informiert

Nachrichten Wespennester entfernen? Umwelt- & Arbeitsschutz in Karlsruhe informiert

Quelle: Pixabay

Bienen und Wespen, wie Hornissen sind derzeit wieder in Karlsruhe unterwegs und bauen ihre Nester in der Natur oder auch an Häusern. Doch bevor ein Nest beseitigt wird, sollte man sich informieren, denn die Tiere sind teils geschützt und gefährlich.

Wespennester nicht grundlos entfernen

Viele Wespen sind derzeit wieder in Karlsruhe unterwegs und bauen Nester. Bevor ein Nest beseitigt wird, sollte man sich darüber bewusst sein, dass auch Wespen und Hornissen eine wichtige Rolle im Ökosystem übernehmen, teilt die Stadt in einer Pressemeldung mit.

Viele Wespen bauen ihre Nester an Nischen und in Spalten von Häusern. Wen das Nest im Sommer nicht stört, kann es nach dem ersten Frost problemlos abnehmen – dann ist ein Großteil der Wespen gestorben.

Aktive Wespennester sollten nicht grundlos und nicht selbstständig, sondern nur durch Fachpersonen wie Kammerjäger oder Imker entfernt werden: eine Störung kann die Tiere aggressiv machen.

 

Europäische Hornisse ist streng geschützt

Die europäische Hornisse (Vespa crabro) ist in den letzten Jahren selten geworden und streng geschützt. Daher ist die Entfernung von Brutstätten und Nestern nicht erlaubt. Falls nötig, können Hornissenstaaten, die sich an einem kritischen Platz angesiedelt haben, allerdings durch geschultes Fachpersonal umgesiedelt werden.

Betroffene können sich dazu an den Umwelt- und Arbeitsschutz der Stadt Karlsruhe wenden (umwelt-arbeitsschutz(at)karlsruhe.de, Tel.: 0721/ 133-3101).

 

Asiatische Hornisse ist als invasiv eingestuft

In den vergangenen Jahren breitete sich die asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) in der Karlsruher Region aus. Sie stammt aus Südostasien und ist nach EU-Recht als invasiv eingestuft, weshalb sie bekämpft werden muss, so die Stadt.

Für weitere Fragen steht der Umwelt- und Arbeitsschutz der Stadt Karlsruhe zur Verfügung.

 

Weitere Nachrichten

Retten, Päppeln, Freilassen: Im Gespräch mit der Karlsruher Fledermaus-Expertin

Wer in den Abendstunden in den Himmel schaut, bekommt in Karlsruhe gerne Fledermäuse zu sehen. Die streng geschützten Tiere benötigen in manchen Situationen allerdings unsere Hilfe. Wir trafen Tanja Götz Fledermaus-Päpplerin aus Karlsruhe, zum Gespräch.

Soziales Projekt in Karlsruhe: Alte Brillen abgeben und damit Gutes tun

Der Zweigclub Lions Karlsruhe-Majolika sowie Daniel Fischbach von Optik und Akustik Meißburger GmbH in Durlach bündeln ihre Kräfte für ein soziales Projekt: die Brillenrücknahme zugunsten des internationalen Aloka Vision Programms.

Neubauprojekt am Buschwiesenweg im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel startet

Die Volkswohnung hat mit dem Neubauprojekt am Buschwiesenweg im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel begonnen. Auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück nahe Rheinhafen und Alb sollen bis voraussichtlich Ende 2027, 80 Mietwohnungen, entstehen.

Fest der Sinne in Karlsruhe: Genuss, Kultur, historische Feuerwehrfahrzeuge & Shopping-Sonntag

Das Fest der Sinne lädt am Samstag, 25. und Sonntag, 26. April 2026, in die Fächerstadt ein. Die Besucher/-innen erwartet Genuss, Kultur, viele historische Feuerwehrfahrzeuge und ein verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt und auch in Durlach.

Er stand vollständig in Flammen: Mann stirbt aufgrund starker Verbrennungen in Karlsruhe

Wie die Polizei Karlsruhe informiert, meldeten Passanten am Sonntag, 19. April 2026, gegen 22:40 Uhr eine vollständig in Flammen stehende Person, die zunächst auf der Straße Am dm-Platz unterhalb der Durlacher Allee lief und kurz darauf zusammenbrach.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.