Neues zum Stadionbau
11 Bilder – 11 Fakten zum aktuellen Baustand im Wildparkstadion!

Neues zum Stadionbau 11 Bilder – 11 Fakten zum aktuellen Baustand im Wildparkstadion!

Quelle: Melanie Hofheinz

Das neue Stadion nimmt weiter Formen an und soll bis Mai 2022 fertiggestellt sein. Bis dahin stehen aber noch einige Arbeiten an. meinKA durfte sich vor Ort umschauen und hat 11 Bilder sowie 11 Fakten zum Stadion und dem aktuellen Baustand im Überblick.

1. Die Osttribüne wird bis September „fertig“ sein

Die Bauarbeiten zum neuen Wildparkstadion stehen unter dem Motto „Bauen im Spielbetrieb“ – was bedeutet, dass die Spiele des Karlsruher SC trotz Stadionbaustelle hier ausgetragen werden. Daher müssen zu jeder Bauphase unter anderem ausreichend Zuschauerplätze gewährleistet sein. Daher wird die Osttribüne bis September mit Sitzen ausgestattet.

 

Die Osttribüne| Quelle: Melanie Hofheinz

 

2. Fast wie in England! Plätze ganz nah am Spielfeldrand

Vorbei sind die Zeiten, in denen eine Tartanbahn zwischen Spielfeld und Fans für Distanz sorgte! Im neuen Wildparkstadion wird auf Zuschauernähe gesetzt – denn wer auf der Osttribüne in den vordersten Reihen sitzt, ist unglaublich nah am Spielfeld! Fast wie in den Stadien in England, trennen die Fans hier nur wenige Meter zu ihrer Mannschaft.

 

| Quelle: Melanie Hofheinz

 

3. Die Rollstuhlfahrer sitzen nicht mehr am Spielfeld

Viele Jahre saßen die Rollstuhlfahrer im Wildparkstadion direkt vor der Haupttribüne am Spielfeldrand. Das war nicht ganz DFL-konform und wird im neuen Wildparkstadion auch nicht mehr so sein. Denn die Rollifahrer bekommen auf den Tribünen eigene Plätze. Über Rampen und Aufzüge können die Rollstuhlfahrer problemlos auf die Tribünen gelangen. Insgesamt wird es rund 100 Rollstuhlfahrer-Plätze im Stadionneubau geben.

 

Das wird ein Aufzug für die Rollstuhlfahrer.| Quelle: Melanie Hofheinz

 

4. Schlichte Stadion-Optik – aber mit blauem Herz

Die rund 20 Meter hohen Y-Stützen lassen das spätere Stadion-Äußere bereits erahnen. Farbige Licht-Installationen á la Allianz-Arena wird es im Wildpark allerdings nicht geben. Hier wird auf eine schlichte Optik gesetzt. Im Stadion-Inneren wird es dann allerdings farbig, denn die Sitze werden allesamt im KSC-Blau erstrahlen.

 

| Quelle: Melanie Hofheinz

 

5. Stadionboulevard mit Kiosken stillt Hunger & Durst

Kühles Bier und eine leckere Stadion-Wurst gehören zum Heimspiel einfach dazu – da wird wohl die Mehrheit der Fans zustimmen. Und dafür wird auch im neuen Stadion ausreichend gesorgt sein! Mit über 20 Kiosken direkt im Inneren des Stadions, im sogenannten Stadionboulevard, werden die Fans überall mit Getränken und Essen versorgt. Für die ersten Kioske wird bereits der Rohbau fertiggestellt.

 

Das wird ein Kiosk. | Quelle: Melanie Hofheinz

 

6.  Haupttribüne wird entkernt – Provisorien kommen!

Ab September wird die Haupttribüne entkernt und Fans, VIP-Gäste, Pressevertreter und Co. werden temporär auf die dann fertiggestellte Osttribüne verlagert (vorausgesetzt die Corona-Regelungen lassen dies zu). Die Spieler müssen dann statt der Stadionkabine mit Containern vorliebnehmen – ähnlich wie der VIP-Hospitality-Bereich, welcher vermutlich in ein temporäres Zelt hinter der Osttribüne, am Adenauerring, verlagert wird.

 

Die Haupttribüne| Quelle: Melanie Hofheinz

 

7. Viel Sonnenlicht – die Dachkonstruktion im Stadion

Aktuell laufen die Arbeiten des Stadiondachs an der Osttribüne. Das Dach besteht aus einer Stahlkonstruktion welches zum Spielfeld mit transparenten Platten aus Polycarbonat gedeckt wird. Neben dem Schutz vor dem Wetter wird so auch für viel natürliches Licht im Stadioninneren gesorgt. Direkt über den Zuschauerrängen, besteht die Überdachung aus Trapezblech.

 

Dach im Wildpark | Quelle: Melanie Hofheinz

 

8. Bitte wechseln! Die Südtribüne wird zur „Gegengerade“

Die eingefleischten KSC-Fans hatten im alten Wildparkstadion „ihren Bereich“ auf der Osttribüne – doch nun wird dieser Bereich auf die Südtribüne verlagert. Die temporäre Tribüne dort wurde aktuell schon demontiert und die Arbeiten zur eigentlichen Tribüne beginnen. Die Fans können ihre Mannschaft dann direkt hinter dem Tor anfeuern. Die Bezeichnung „Gegengerade“ wird übrigens auf die Südtribüne übertragen und bleibt somit erhalten.

 

Das wird der Fan-Bereich des KSC. | Quelle: Melanie Hofheinz

 

9. Gäste-Fans kommen über eine Brücke ins Stadion

Künftig werden die Gäste-Fans über eine Brücke ins Stadion gelangen! Denn dort, wo früher das ehemalige Amateurstadion war, entsteht derzeit die Aufstellfläche für die Gäste. Dort parken dann die Busse der Gäste-Fans und von dort gelangen die Fans über eine Brücke in ihren Gäste-Block ins Stadion – damit soll der direkte Kontakt mit den KSC-Fans vermieden werden.

Die Gäste-Fans werden übrigens in der Nordtribüne untergebracht sein – dort wo in der Saison 2019/2020 noch die KSC-Fans auf der temporären Tribüne ihre Mannschaft angefeuert haben.

 

Von der Gäste-Aufstellfläche gelangen die Gäste über eine Brücke ins Stadion. | Quelle: Melanie Hofheinz

 

10. Abbruch der Haupttribüne – Arbeiten bis zum Schluss!

Gegen Dezember 2020 beginnt der eigentliche Abbruch der Haupttribüne. Das Nisten von Fledermäusen verhinderte hier unter anderem eventuell mögliche schnellere Abrissarbeiten. Da an der Haupttribüne auch die Geschäftsstelle, Kabinen und viel Technik hängen, sind die Arbeiten für den Neubau der Haupttribüne bis Mai 2022 angesetzt.

 

Noch ist die sie da – die Haupttribüne.| Quelle: Melanie Hofheinz

 

11. Fans aufgepasst! Sitzschalen-Aktion & Stadion-Touren

Ob im Zuge der Abbrucharbeiten der Haupttribüne wieder eine Sitzschalen-Aktion für die Fans stattfinden wird, darüber wird mit Hinblick auf die Corona-Krise derzeit nachgedacht – es könnte also sein, dass die Fans sich „ihren Lieblingsplatz“ auf der Haupttribüne selbst abmontieren und als Andenken behalten können.

Wer übrigens selbst einmal über die Stadion-Baustelle flanieren möchte, um sich vor Ort über den aktuellen Baustand zu informieren, der hat gute Chancen! Denn derzeit wird überelegt, wie Stadion-Führungen in Corona-Zeiten umsetzbar sein könnten!

 

| Quelle: Melanie Hofheinz

 

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