Polizei Karlsruhe
Wildschweinrotte am Adenauerring sorgt für Verkehrsbeeinträchtigungen

Polizei Karlsruhe Wildschweinrotte am Adenauerring sorgt für Verkehrsbeeinträchtigungen

Quelle: Pixabay

Am Mittwoch, 10. März 2021, wurde eine Wildschweinrotte im Bereich des Karlsruher Adenauerrings gesichtet. Vier ausgewachsene Wildschweine und 15 kleine Frischlinge sorgten für Verkehrsbeeinträchtigungen, teilt die Polizei Karlsruhe in einer Meldung mit.

Wildschweinrotte im Bereich des Adenauerrings

Eine Passantin sichtete am Mittwoch, 10. März 2021, gegen 13:45 Uhr eine Wildschweinrotte im Bereich des Karlsruher Adenauerrings und informierte daraufhin die Polizei. Die Tiere – vier ausgewachsene Wildschweine und etwa 15 kleine Frischlinge – hatten sich auf Höhe der Von-Beck-Straße in einem Waldstück zwischen dem Adenauerring und dem dort befindlichen Wohngebiet angesiedelt.

Da die Wildschweine nicht zurück in den Wald gelenkt werden konnten, kamen mehrere Polizeistreifen vor Ort, um Absicherungsmaßnahmen für den Straßenverkehr einzuleiten. Der Fußweg musste komplett gesperrt werden, teilt die Polizei Karlsruhe in einer Pressemeldung mit.

 

Polizei: Aktuell besteht keine akute Gefahr mehr

Über das Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe und die verständigte Feuerwehr konnten schließlich Verkehrsschilder mit Geschwindigkeitsbeschränkungen und Warnhinweisen organisiert werden. Der Verkehr auf dem Adenauerring, zwischen der Michiganstraße und der Moltkestraße, wurde beidseitig auf 30 km/h beschränkt.

Über Nacht haben sich die Tiere zurück in den Wald gezogen, sodass aktuell keine akute Gefahr mehr besteht. Laut den Angaben von Anwohnern wurden bereits mehrfach Wildtiere in dem betroffenen Bereich gesichtet, so die Polizei weiter.

 

Vorsicht bei Begegnungen mit Wildtieren

Aus gegebenem Anlass rät die Polizei nach Rücksprache mit dem Wildtierbeauftragten der Stadt Karlsruhe zur Vorsicht bei Begegnungen mit Wildtieren. Gerade in der Aufzuchtphase mit Frischlingen sind Wildschweine sehr aufmerksam und können schnell aggressiv werden.

Die Tiere sollten daher nicht umstellt oder in Bedrängnis gebracht werden. Insbesondere jetzt zur Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit von Wildtieren sollten Hunde im Wald oder in Randgebieten vorsorglich an der Leine gehalten werden. Auch empfiehlt es sich auf den dafür gedachten Wegen zu bleiben.

 

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