Zentrum für Kunst & Medien
ZKM-Leitung – Professor Peter Weibel bleibt bis 31. März 2023

Zentrum für Kunst & Medien ZKM-Leitung – Professor Peter Weibel bleibt bis 31. März 2023

Quelle: Uli Deck/dpa

Peter Weibel bleibt bis 31. März 2023 wissenschaftlich-künstlerischer Vorstand des ZKM. Laut einer Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe, hat der Stiftungsrat des ZKM am Freitag, den 06. Dezember 2019 eine entsprechende Vertragsverlängerung gebilligt.

Professor Peter Weibel bleibt ZKM-Chef

Professor Peter Weibel bleibt bis 31. März 2023 wissenschaftlich-künstlerischer Vorstand des Zentrums für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe. Der Stiftungsrat des ZKM hat am Freitag, 06. Dezember 2019, einer entsprechenden Vertragsverlängerung zugestimmt und folgt damit einem Vorschlag, den Professor Weibel, die Stiftungsratsvorsitzende Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, und der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup vorgelegt hatten.

 

Nachfolger kommt ab Januar 2023

Der aktuelle Vertrag von Weibel läuft Ende 2020 aus und wird daher bis 31. März 2023 verlängert. Damit hat sich Peter Weibel auch bereit erklärt, ein gemeinsam mit der Kunsthalle Karlsruhe geplantes Ausstellungsprojekt noch umzusetzen. Sein Nachfolger soll bereits zum 01. Januar 2023 die ZKM-Leitung übernehmen.

„Wir haben mit allen Beteiligten eingehend erörtert, wie der Übergang an der Spitze des ZKM gelingen und eine erfolgreiche Zukunft nach der Ära Weibel gesichert werden kann. Ich freue mich, dass wir eine gute Lösung gefunden haben. Unser zentrales gemeinsames Ziel ist es, das ZKM in eine gute Zukunft zu führen“, so Staatssekretärin Petra Olschowski.

 

„Nachfolgefrage in Ruhe angehen“

„Ich bin froh, dass wir in gutem Einvernehmen einen Kompromiss gefunden haben, der von allen Beteiligten mitgetragen wird“, erklärt Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. „Damit ist der Weg frei, um die Nachfolgefrage in Ruhe angehen zu können.“

Auch Professor Weibel begrüßt die nun gefundene Lösung: „Die Verlängerung gibt mir die Möglichkeit, noch einige wichtige Projekte für das ZKM umzusetzen und abzuschließen. Es ist für mich selbstverständlich, meinen Beitrag zu leisten, damit ein Nachfolger optimale Startbedingungen vorfindet. Ich freue mich daher, dass mit der Vertragsverlängerung nun eine zufriedenstellende und abschließende Lösung gefunden werden konnte.“

Das bereits Ende 2017 eingeleitete Findungsverfahren soll nach dem Beschluss des Stiftungsrats fortgeführt werden. „Die nun gefundene einvernehmliche Lösung gibt uns eine sichere Grundlage für das weitere Verfahren der Nachfolgersuche“, so Staatssekretärin Olschowski abschließend.

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