News
Zwischenbilanz nach nassem Saisonstart: Freibäder hoffen auf Spätsommer

News Zwischenbilanz nach nassem Saisonstart: Freibäder hoffen auf Spätsommer

Quelle: Joerg Carstensen/dpa/Symbolbild
dpa

Bisher zeigte sich der Sommer selten von seiner schönen Seite, aber noch ist er nicht vorbei: Die Freibäder hoffen nun auf viel Sonne und mehr Badegäste.

Die Urlaubsgefühle in der Heimat haben in diesem Sommer zeitweise auf sich warten lassen. Statt Badespaß herrschte öfter mal Regenfrust. Das bekamen auch die Freibadetreiber ordentlich zu spüren. Die Zwischenbilanz in diesem Sommer fällt nämlich eher mäßig als gut aus. Die Besucherzahlen liegen deutlich unter dem üblichen Niveau, wie eine Umfrage ergab. Deshalb ruhe nun die Hoffnung auf dem Spätsommer. Die Freibadsaison endet für gewöhnlich im September.

Ins Tübinger Freibad etwa kamen bis Ende Juni rund 50.000 Menschen weniger als im Vorjahresvergleich, wie ein Sprecher erklärte. Rund 128.000 Badegäste seien bis zum 30. Juni registriert worden, zum selben Zeitpunkt im Vorjahr seien es mehr als 179.000 gewesen. «Bei gutem stabilem und warmen Wetter sind an Spitzentagen in den Sommerferien wieder hohe Besucherzahlen zu erwarten, auch wenn während der Ferienzeit viele verreist sind.» Bis zu 10.000 Badegäste seien auf dem weitläufigen Gelände an einem Tag möglich.

Einbruch der Zahlen um 43 Prozent

Die Stadt Heidelberg meldete für die Saison bis Juni einen Einbruch der Besucherzahlen in den Freibädern um 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dafür sei im Hallenbad mehr los gewesen, sagte eine Stadtsprecherin. «Ein Freibad, das bei schlechtem Wetter geöffnet ist, braucht ähnlich viel Personal wie bei gutem Wetter. Spielt das Wetter nicht mit, sind also die Personalkosten gleichbleibend, der Umsatz dagegen gering.»

In Mannheim liegen die Besucherzahlen für die vier Freibäder laut einem Sprecher im Zehn-Jahresvergleich im unteren Drittel. Der Juli sei besser gelaufen. Gemäß der aktuellen Wetterprognose seien die Erwartungen für den August positiv. Eine ähnliche Zwischenbilanz zog auch Karlsruhe.

Laut Deutschem Wetterdienst waren die letzten Monate die regenreichsten seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Noch nie seit 1881 gab es demnach in Deutschland so niederschlagsreiche zusammenhängende zwölf Monate wie im Zeitraum Juli 2023 bis Juni 2024.

 

Weitere Nachrichten

Bundesgericht entscheidet für mehr Tierschutz im Putenstall

Was ist in der Putenmast angemessen, wie weit geht der Tierschutz? Das Bundesverwaltungsgericht hat dazu Urteil gefällt, das über den Einzelfall hinausgeht.

140.000 Fahrzeuge pro Tag: Zweite offene Fahrspur im Engelbergtunnel nach Brand

Nach wochenlanger Geduldsprobe gibt es wieder etwas Entlastung für Autofahrer am Engelbergtunnel. Nach dem Brand in einer Röhre gibt es allerdings keine gute Nachricht zum Zeitplan für die Reparatur.

Bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde am Nachthimmel

Wer in der Nacht nach oben schaute, wurde belohnt: Auch im Südwesten zogen Lyriden-Sternschnuppen am Himmel vorbei. Liegestuhl und Blick nach oben reichten, um das Himmelsspektakel zu sehen.

Maßstab 1:34: Karlsruher Schloss wird aus rund 250.000 Steinen nachgebaut

Hunderte Arbeitsstunden, kreative Kniffe und ein einzigartiger Blick ins Innere: Was das «Klötzle-Schloss» so besonders macht, wann man es sehen kann - und warum jeder mitwirken darf.

Autotransporter in Flammen – Polizei Karlsruhe geht von Brandstiftung aus

Nach dem nächtlichen Brand eines Autotransporters in Karlsruhe ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung. Der Schaden liegt bei rund 150.000 Euro.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.