Aussteller freuen sich über großes Interesse
50.000 Besucher & sechsstellige Summen: Das war die art KARLSRUHE

Aussteller freuen sich über großes Interesse 50.000 Besucher & sechsstellige Summen: Das war die art KARLSRUHE

Quelle: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner

Nach vier Tagen ist die art KARLSRUHE am Sonntag, 16. Februar 2020, zu Ende gegangen. 50.000 Besucher konnte die Messe verzeichnen. Darüber freuen sich nicht nur die Veranstalter, sondern auch die Aussteller, für die die art ein voller Erfolg war.

Gestiegene Reichweite bei der art KARLSRUHE

Rund 50.000 Menschen – Kunstsammler sowie Kunstinteressierte – haben die art KARLSRUHE im Jahr 2020 besucht. Die 17. Ausgabe der Messe fand von Donnerstag, 13. Februar 2020, bis Sonntag, 16. Februar 2020, in den Karlsruher Messehallen statt. 210 Galerien aus 15 Ländern präsentierten bei der art KARLSRUHE Werke und Künstler von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart.

Die Veranstalter freuten sich vor allem über einen größeren Anteil internationaler Galerien und Erstbesucher, die teilweise extra einen langen Anfahrtsweg auf sich genommen hatten. Das unterstreiche die Bedeutung der Messe, so die Veranstalter. „In Karlsruhe wird aus Leidenschaft zur Kunst gekauft. Unsere gleichbleibend hohen Besucherzahlen und die große Zufriedenheit der Besucher und Aussteller bekräftigen unser Konzept“, zeigte sich Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, sehr zufrieden.

 

Fotogalerie | art KARLSRUHE 2020

art KARLSRUHE - Impressionen der Kunstmesse | 2020

 

Gutes Geschäft und interessierte Besucher

Die Aussteller lobten das gute Geschäft und das höchst interessierte Publikum bei der art KARLSRUHE. Unter anderem konnte die Galerie Ludorff aus Düsseldorf ein Aquarell von August Macke für 550.000 Euro verkaufen. „Das sind natürlich echte Highlights, die man nicht jeden Tag verkauft“, sagte Manuel Ludorff im Anschluss. Für einen noch größeren Betrag wechselte ein Bild von Gerhard Richter den Besitzer. 850.000 Euro bekam der Kunsthandel Osper aus Köln dafür. Auch der Hamburger Thole Rotermund Kunsthandel verzeichnete sechsstellige Verkäufe im Bereich der Klassischen Moderne.

Einige Aussteller befürchteten, das Publikum und die Sammler würden veralten. In Karlsruhe aber ein anderes Bild. Es sei schön zu sehen, „dass dieses Jahr 30- bis 40-Jährige mit Budget durch die Hallen laufen, die auch kaufen wollten“, so Kirsten Floss von der Galerie Floss und Schulz (Köln). Zudem lobten viele Aussteller, unter anderem aus Paris und London, das fachkundige Publikum bei der Kunst-Messe in der Fächerstadt.

 

art KARLSRUHE 2020

| Quelle: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner

 

Künstlerinnen im Fokus bei der art KARLSRUHE 2020

Starke Frauen spielten bei der art im Jahr 2020 eine besondere Rolle. Viele Galerien brachten bekannte Künstlerinnen mit in die Fächerstadt. Annette Kelms Einzelpräsentation gewann den Preis für die beste One-Artist-Show. Kunsthandel Dr. Nöth zeigte Werke von Lotte Laserstein, Galerie Friese aus Berlin hängte Arbeiten von Franziska Holstein. Galerie Cyprian Brenner stellte mit der Nadel gefilzte Skulpturen von Stefanie Ehrenfried aus. Die Werke von Helga Schmidhuber wurden mit dem Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift gewürdigt, der bereits das dreizehnte Mal auf der Messe vergeben wurde. Auch die Talks rückten Frauen in der Kunst mehr in den Fokus.

Einen Schwerpunkt legten die Veranstalter auf die Skulptur und deren Zusammenspiel mit den anderen Gattungen. Die zwanzig Skulpturenplätze wurden umrahmt von einem Skulpturengarten im Atrium. Zum dritten Mal wurde zudem der Loth-Skulpturenpreis vergeben. Er ging an den Künstler Gary Schlingheider und an die Galerie Burster (Berlin, Karlsruhe). Zudem würdigte die Messe die Druckgrafik mit der Präsentation der Sammlung Stiftung Hans-Peter Haas, dem bedeutendsten Siebdrucker Deutschlands.

Zum Vormerken: Die nächste art KARLSRUHE findet vom 25. bis zum 28. Februar 2021 in der Messe Karlsruhe statt.

 

art 2021

| Quelle: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner

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