Neues vom KSC
Auswärtsspiel am Samstag: KSC startet mit Defensivsorgen in die Rückrunde

Neues vom KSC Auswärtsspiel am Samstag: KSC startet mit Defensivsorgen in die Rückrunde

Quelle: Thomas Frey/dpa

Die Defensive des KSC ist vor dem Neustart nach der Winterpause in Münster stark ausgedünnt. Für Optimismus sorgen dagegen Offensiv-Rückkehrer.

Angesichts der erheblichen Personalprobleme in der Defensive ist Trainer Christian Eichner beim Karlsruher SC zum Rückrundenauftakt in der 2. Fußball-Bundesliga zur Improvisation gezwungen. Neben dem einzigen verbliebenen gesetzten Innenverteidiger Marcel Franke soll am Samstag bei Preußen Münster (13.00 Uhr) Außenverteidiger-Youngster Paul Scholl die Lücke in der zentralen Defensive füllen.

«Wir haben auf der Innenverteidigerposition schon einen großen Aderlass», räumte Eichner ein. Weitere Optionen sind Außenverteidiger David Herold, Mittelfeldspieler Meiko Wäschenbach oder U23-Spieler Jassin Manai.

Verzichten muss KSC-Coach Eichner neben dem langfristig verletzten Marcel Beifus (Knie-OP) auch auf Nikolai Rapp (Sprunggelenks-OP) und Christoph Kobald (Wadenzerrung). Die Ausfälle wiegen auch deswegen schwer, weil zu viele Gegentore und Fehler in der Abwehr vor Weihnachten über Wochen ohnehin ein Problem der Badener waren.

 

Defensiv-Neuzugang möglich

Wegen der Ausfälle läuft auch die Suche nach Verstärkung in dieser Winter-Transferperiode. «Gründlichkeit vor Schnelligkeit», so Eichner.

In der Offensive gibt es dagegen positive Nachrichten. Lilian Egloff und Louey Ben Farhat kehren nach ihren Verletzungen in den Kader zurück. «Das ist schon ein Qualitätszuwachs in vielen Bereichen für die Gruppe», sagte Eichner über das Duo, das «Li & Lou» genannt wird. Beiden fehle aber noch Wettkampfpraxis, mahnte Eichner.

Nach einer intensiven, vor allem technisch-taktisch geprägten Vorbereitung hofft der KSC-Coach auf einen erfolgreichen Start. Preußen Münster sei «eine sehr spielstarke Mannschaft». Sein Team wolle an die positiven Ansätze aus dem 2:2 in Bochum vor der Winterpause anknüpfen. «Dann traue ich uns schon zu, das Spiel erfolgreich zu bestreiten», sagte Eichner.

 

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