Wetteraussichten
Baden-Württemberg: Beruhigung in Sicht nach heftigen Unwettern

Wetteraussichten Baden-Württemberg: Beruhigung in Sicht nach heftigen Unwettern

Quelle: Markus Scholz/dpa/Symbolbild
dpa

Die Unwetter der vergangenen Tage haben im Südwesten große Schäden angerichtet. In der zweiten Wochenhälfte könnte sich die Lage aber beruhigen.

Die Menschen in Baden-Württemberg müssen sich weiterhin auf unbeständiges Wetter einstellen. Wie in den Tagen zuvor, so hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Mittwoch vor lokalen Unwettern durch heftigen Starkregen und schweren Gewittern gewarnt. Der Donnerstag bleibt den Meteorologen zufolge bei einem Mix aus Sonne und Wolken zunächst zwar trocken. Nachmittags seien aber erneut einzelne Schauer und kurze Gewitter möglich. Die Temperaturen erreichen demnach 21 Grad im Bergland und bis zu 28 Grad am Rhein.

Für Freitag prognostizieren die DWD-Meteorologen «mehr Sonne als Wolken». Allerdings könnten demnach am Ende der Arbeitswoche vor allem im Bergland Schauer niedergehen. Am Samstag setzt sich im Laufe des Tages zunehmend die Sonne durch, wie es vom Wetterdienst heißt.

In den vergangenen Tagen hatte es im Südwesten heftige Gewitter gegeben. Starkregen überflutete Straßen, Keller liefen voll. Auch in der Region rund um den Bodensee wüteten am Dienstagabend heftige Unwetter. Aufgrund der Niederschläge waren in Wolfegg und in Bad Wurzach (Kreis Ravensburg) sogar Hänge abgerutscht, wie die Polizei mitteilte. Starke Regenfälle sorgten im Kreis Waldshut für umgestürzte Bäume, überflutete Straßen und Keller. Laut Polizei wurde dort ein 41 Jahre alter Radfahrer schwer verletzt, weil ihm bei starkem Regen das Vorderrad weggerutscht war.

Ebenfalls am Dienstag hatte ein Blitzeinschlag in Herrenberg (Kreis Böblingen) einen Brand in einem Wohnhaus verursacht. Die Bewohner konnten alle rechtzeitig das Haus verlassen, heißt es in einer Meldung der Polizei. Bei den Unwettern kamen in den vergangenen Tagen auch Menschen um. Im Kreis Biberach ertrank am Montag ein 64 Jahre alter Mann in seiner Wohnung. Und bereits am Freitag war auf einer Baustelle in Stuttgart ein Gerüst unterspült worden. Dabei kam ein 65-Jähriger ums Leben.

 

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