Corona in Baden-Württemberg
Beschäftigte in Impfzentren warten auf Geld

Corona in Baden-Württemberg Beschäftigte in Impfzentren warten auf Geld

Quelle: Marijan Murat

Beschäftigte in einigen Impfzentren im Südwesten warten auch Monate nach der Eröffnung noch immer auf ihre Bezahlung.

Laut einem Bericht der «Badischen Neuesten Nachrichten» (Samstag) stecken unklare Zuständigkeiten auch in der Zusammenarbeit mit einem Personaldienstleister dahinter. In Karlsruhe etwa hätten sich Stadt und Land gegenseitig die Verantwortung zugeschoben, heißt es in dem Bericht. Für die betroffenen medizinischen Fachangestellten gehe es jeweils um mehrere Tausend Euro.

Laut Sozialministerium sind neben Karlsruhe Impfzentren in drei weiteren Stadt- und Landkreisen betroffen. «Das Problem ist uns bekannt, wir werden das pragmatisch lösen und die Kosten übernehmen», sagte Amtschef Uwe Lahl auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. «Wer für unser Land arbeitet, wird auch bezahlt.» Man stehe mit den Betroffenen in Kontakt und werde schnellstmöglich dafür sorgen, dass sie ihr Geld erhielten.

Die Impfzentren oder ihre Träger entschieden selbst, wie sie ihre medizinischen Fachangestellten beschäftigten, betonte das Ministerium. Manche hätten Personaldienstleister gewählt, andere stellten sie direkt an oder beschäftigten sie über Hilfsorganisationen.

 

Mehr zum Thema

Run auf Astrazeneca bei Impfaktion in Freiburg

Ein «Astrazeneca-Impftag» für alle Erwachsenen ohne Termin hat am Sonntag Tausende Menschen zur Freiburger Messe gelockt.

Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg wieder gesunken

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg sinkt weiter.

Fernsehen auch in Corona-Zeiten bei Kindern beliebt

Kinder in Deutschland verbringen laut einer aktuellen Erhebung mehr Zeit mit Fernsehen als im Internet.

Ärzte rechnen mit stärkerer Nachfrage nach Impfterminen

Nach der Freigabe des Astrazeneca-Impfstoffs für alle Menschen in Deutschland erwarten die Praxen eine noch stärkere Nachfrage nach einem Impftermin.

Kunst-Staatssekretärin: "Glaube an Open-Air-Saison"

Die baden-württembergische Kunst-Staatssekretärin Petra Olschowski zeigt sich trotz der anhaltenden Corona-Krise optimistisch, dass Kunst- und Kulturveranstaltungen im Sommer im Freien abgehalten werden können.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.