Baustellen-Update
Blick in 2021: Endspurt & Inbetriebnahme der Kombilösung stehen an!

Baustellen-Update Blick in 2021: Endspurt & Inbetriebnahme der Kombilösung stehen an!

Quelle: Kasig

Bei der Kombilösung stehen in den kommenden zwölf Monaten der Endspurt, die Fertigstellung und damit auch die Inbetriebnahme an. Bis dahin werden alle Aufgaben abgearbeitet, die beim Rohbau, beim Innenausbau und bei der Oberflächengestaltung anstehen.

Endspurt & Inbetriebnahme der Kombilösung 2021

Bei den beiden Teilprojekten der Kombilösung stehen in den kommenden knapp zwölf Monaten der Endspurt, die Fertigstellung und damit auch die Inbetriebnahme an. Bis dahin wird noch die ganze Palette der Aufgaben abgearbeitet, die beim Rohbau, beim Innenausbau und bei der Oberflächengestaltung anstehen.

Allen Arbeitern und Handwerkern gemeinsam ist, dass sie sich im Laufe der anstehenden Woche in den Urlaub für Weihnachten und den Jahreswechsel verabschieden und in der ersten, spätestens aber der zweiten Januarwoche das letzte Baustellenjahr der Kombilösung beginnen, informiert die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig) in einer Pressemitteilung.

 

U-Strab-Tunnel: Innenausbau steht auf dem Plan

Beim Stadtbahn- und Straßenbahntunnel steht – mit abnehmender Intensität in den kommenden Monaten – der Innenausbau auf dem Plan, zunehmend aber auch die etwa Ende März beginnenden Probefahrten der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK). Baulich oder technisch betrachtet heißt die Aufgabe, sämtliche bisher installierten Ausstattungen von der Notbeleuchtung über Fahrtreppen und Aufzüge bis hin zu Be- und Entlüftung oder der Betriebstechnik zu einem funktionierenden System zusammenzufügen.

Einer der Bausteine ist dabei die Versorgung der Oberleitung mit Fahrstrom für die Bahnen. Hier steht Anfang 2021, wenn die durch den Wasserschaden im Juni beschädigten Hochspannungskabel ausgetauscht sind, erstmals die volle Funktionalität zur Verfügung, da dann über drei (statt bisher nur eines) Gleichrichter genügend „Saft auf den Draht“ geschickt werden kann, so die Kasig.

Auch wenn die Probefahrten der VBK laufen, wird es noch genügend Arbeiten geben, bis auch der letzte noch fehlende Verkleidungsstein angebracht oder die letzte Trockenmauer in einem Betriebsraum eingebaut ist.

 

Vorhang hoch für die Rauchschürze, die in der unterirdischen Haltestelle Kronenplatz auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft wird. | Quelle: Kasig

 

Umbau der Kriegsstraße: Rohbau auf der Zielgeraden

Oberirdisch wird sich das letzte Baustellenjahr auch zeigen: Die großen Einhausungen der Treppenabgänge hinunter in die Haltestellen werden zunächst abgebaut, um die Verkleidungs-Steinplatten an den Außenmauern der Abgänge befestigen zu können. Danach werden die Einhausungen bis zu ihrem endgültigen Abbau – die Treppenabgänge werden ausnahmslos keine Überdachung besitzen – kleiner werden, um ausschließlich Schutz gegen Regen zu bieten bis zur Inbetriebnahme.

Der Umbau der Kriegsstraße befindet sich beim Rohbau auf der Zielgeraden: Das Bewehren, Schalen und Betonieren wird sich schon innerhalb des ersten Vierteljahres ganz auf das Baufeld W 1 und hier auf den Bereich direkt unter und nahe am Karlstor konzentrieren. Bis April 2021 fahren die Bahnen noch über die Hilfsbrücken quer über die Baugrube Kriegsstraße danach wird der Rohbau mit den Wänden hochgezogen und mit dem später einmal dicht unter der Straße liegenden Deckel abgeschlossen.

 

Noch ein paar Meter Deckel fehlen östlich vom Karlstor, bis der Rohbau des Autotunnels an den Kreuzungsbereich „heranbetoniert“ ist. | Quelle: Kasig

 

Arbeiten im Karoline-Luise-Tunnel setzen sich weiter fort

Unten im Karoline-Luise-Tunnel setzen sich die seit mehr als einem halben Jahr laufenden Arbeiten fort: Der Tunnel erhält seinen Innenausbau mit Leerrohren für elektrische Leitungen, mit Notgehwegen, mit Abwasserkanälen für das über die Rampen oder einfahrende Autos eindringende Regenwasser, mit einer Asphaltfahrbahn und schließlich auch mit allen für den sicheren Betrieb notwendigen technischen Einrichtungen und Ausstattungen.

Gleichzeitig wird an der Oberfläche immer mehr von der finalen Kriegsstraße zu sehen sein. Auto-Fahrbahnen mit daneben angeordneten durchgehenden Spuren für Radfahrer, Gehwege und Grünstreifen mit Bäumen werden ebenso entstehen wie drei oberirdische Haltestellen und die auf dem Tunnel liegenden Bahngleise.

Die Kriegsstraße wird erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert dann auch wieder auf Höhe der Adler-, der Lamm- und der Ritterstraße ebenerdig zu queren sein zusätzlich zu den Kreuzungen Mendelssohnplatz, Ettlinger Tor und Karlstor, so die Kasig.

 

Die Entwässerungsrinnen für den Autotunnel werden westlich vom Ettlinger Tor eingebaut. | Quelle: Kasig

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