News aus Baden-Württemberg
Corona-Maßnahmen: Fernunterricht im Januar in Baden-Württemberg

News aus Baden-Württemberg Corona-Maßnahmen: Fernunterricht im Januar in Baden-Württemberg

Quelle: Julian Stratenschulte

In baden-württembergischen Schulen wird es nach Ende der Weihnachtsferien zunächst keinen Präsenzunterricht geben.

Die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich am Dienstag mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf eine Verlängerung des Lockdowns an Schulen und Kitas. In Baden-Württemberg enden am Sonntag die Weihnachtsferien für etwa 1,5 Millionen Schüler und rund 130.000 Lehrkräfte.

Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hatte gefordert, dass Kitas und Grundschulen am 11. Januar in jedem Fall wieder in Präsenz öffnen sollten – «unabhängig von den Inzidenzzahlen». Dies wurde von den Ministerpräsidenten aber mit Blick auf die Corona-Zahlen abgelehnt.

Eisenmann hatte jüngst erklärt, sie sei gegen eine Verlängerung der Weihnachtsferien. Dem Vernehmen nach sollen Schülerinnen und Schüler in weiterführenden Schulen Fernunterricht erhalten. Grundschüler sollen wie im ersten Lockdown im Frühjahr mit Materialien zu Hause lernen. Zudem soll es eine Notbetreuung für kleinere Kinder geben.

Die grün-schwarze Landesregierung besprach am Dienstagabend die Beschlüsse von Bund und Ländern, die unter anderem weitere Kontaktbeschränkungen vorsehen. So darf man sich künftig nur noch mit einer Person aus einem weiteren Haushalt treffen.

Zudem sei auch denkbar, in Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner den Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort herum zu beschränken.

Alle seit dem 16. Dezember 2020 bestehenden Beschränkungen bleiben vorerst bis zum 31. Januar 2021 erhalten. Am 25. Januar 2021 wollen die Länderchefs mit Kanzlerin Merkel über ein weiteres Vorgehen sprechen.

 

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