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Lückenschluss in Ludwigshafen: Trasse zwischen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg offen

News Lückenschluss in Ludwigshafen: Trasse zwischen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg offen

Quelle: Uwe Anspach/dpa
dpa

Nach Jahren der Sperrung rollt der Autoverkehr am Rhein wieder. Aber das nächste Großprojekt wartet schon – und wird ebenfalls stark in den Verkehrsfluss eingreifen.

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) hat die wiedereröffnete Hochstraße Süd in Ludwigshafen als Vorteil für Unternehmen beiderseits des Rheins bezeichnet. «Die Wirtschaftsräume von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sind nun wieder besser miteinander verbunden», sagte er bei einer Feierstunde in Ludwigshafen, zu der auch der Mannheimer Oberbürgermeister Christian Specht (CDU) als Vertreter der Metropolregion über den Rhein gekommen war.

Nach rund sieben Jahren Vollsperrung sei die wichtige Trasse wieder für den Verkehr freigegeben worden, sagte Schnieder. «Das ist eine richtig gute Nachricht.» Auch wenn weitere Baumaßnahmen in der zweitgrößten Stadt in Rheinland-Pfalz noch einige Jahre andauern würden, werde mit der Wiedereröffnung der Hochstraße Süd der Alltag für viele spürbar einfacher. «Der Verkehr kann wieder besser fließen und Wege werden kürzer. Davon profitieren auch Unternehmen auf beiden Seiten des Rheins.»

Die Arbeit hört nicht auf

Das Land fördere den Umbau des Ludwigshafener Hochstraßensystems mit rund 139,372 Millionen Euro – ein Viertel der förderfähigen Gesamtkosten, meinte Schnieder. Damit leiste Rheinland-Pfalz einen großen Beitrag dazu, das wichtige Infrastrukturprojekt umzusetzen. Auch sein Bruder, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, sowie der Ludwigshafener Oberbürgermeister Klaus Blettner (beide CDU) waren zur Feier gekommen.

Die Verkehrsader hat große Bedeutung für Pendler und Unternehmer in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Seit ab 2020 ein marodes Stück abgerissen worden war, klaffte eine Lücke. Mit der Fertigstellung der Hochstraße Süd können Zug um Zug die Arbeiten für den Rückbau der Hochstraße Nord beginnen, die auch stark in den Verkehrsfluss eingreifen.

Sie wird in den kommenden Jahren abgerissen und durch die ebenerdige Helmut-Kohl-Allee ersetzt. Sie ist Voraussetzung für die Entwicklung eines neuen, 39 Hektar großen innerstädtischen Gebiets.

 

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