News aus Baden-Württemberg
Ermittlungen laufen: Identität der toten Frau in Hockenheim geklärt

News aus Baden-Württemberg Ermittlungen laufen: Identität der toten Frau in Hockenheim geklärt

Quelle: René Priebe/pr-video/dpa
dpa

Die Ermittler gehen von einem Gewaltverbrechen aus und bitten die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach Mutter und Tochter der Toten. Bisher fehlt von den beiden jede Spur.

Bei der toten Frau, die am Donnerstag in Hockenheim (Rhein-Neckar-Kreis) gefunden worden ist, handelt es sich nach Angaben der Polizei um eine ukrainische Geflüchtete. Die 27-Jährige sei mit ihrer fünf Wochen alten Tochter und ihrer Mutter in einer Flüchtlingsunterkunft im Rhein-Neckar-Kreis untergebracht gewesen, teilte ein Sprecher der Polizei am Dienstag mit.

Von dem Baby und der Mutter fehlt demnach jede Spur. «Wir haben derzeit keine Anhaltspunkte, wo sich die beiden aufhalten könnten», sagte der Sprecher. Die Mutter gelte als eine der wichtigsten Zeuginnen, weil sie womöglich die letzte gewesen sei, die Kontakt zu ihrer Tochter gehabt habe.

Ein Passant hatte am Donnerstagvormittag die Leiche nahe des Rheinufers entdeckt. Die Polizei bat die Bevölkerung um konkrete Hinweise.

Die Leiche der Frau wurde demnach obduziert. Es lägen Hinweise vor, dass es sich um ein Gewaltverbrechen handele, sagte der Sprecher. Hinweise zum Tathergang könnten im Moment allerdings nicht gegeben werden. Die Umgebung des Tatorts am Rheinufer sei auch mit Spürhunden abgesucht worden, um «eventuelle Tatmittel» zu finden.

60 Polizistinnen und Polizisten würden aktuell an dem Fall arbeiten. Auch eine mysteriöse Feuerstelle in der Nähe des Auffindeorts der Leiche war den Ermittlern aufgefallen.

Wie die Polizei bereits am Montag mitgeteilt hatte, war das Opfer zuvor als vermisst gemeldet worden. Zuletzt soll sie mit ihrer Mutter sowie ihrer Tochter unterwegs gewesen sein. Beide waren am Montagabend vergangener Woche verschwunden und wurden von der Polizei gesucht.

 

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