Zur Behandlung von schwer erkrankten Corona Patienten
Für Corona-Patienten: Klinikum erhält innovative Produkt von Zeiss

Zur Behandlung von schwer erkrankten Corona Patienten Für Corona-Patienten: Klinikum erhält innovative Produkt von Zeiss

Quelle: Markus Kümmerle

Zur Behandlung von schwer erkrankten Corona Patienten hat die Firma Carl Zeiss Meditec AG ein innovatives Produkt entwickelt, welches zum Anfang des kommenden Jahres auf den Markt kommen wird, informiert das Städtische Klinikum in einer Pressemitteilung.

Spende der Firma Zeiss an Städtische Klinikum

Zur Behandlung von schwer erkrankten Corona Patienten hat die Firma Carl Zeiss Meditec AG ein innovatives Produkt entwickelt, welches zum Anfang des kommenden Jahres auf den Markt kommen wird, darüber berichtet das Städtische Klinikum Karlsruhe in einer Pressemitteilung.

Bei der Spende handelt sich um ein innovatives Videolaryngoskop zur Intubation für die künstliche Beatmung. Das Laryngoskop wird an einen hochauflösenden, tragbaren Mobiltelefonbildschirm angeschlossen und somit kann bei der Intubation ein viel größerer Abstand vom Arzt zum Patienten eingehalten werden.

 

Optimal für intensivpflichtige Corona-Patienten geeignet

Mit diesem Verfahren sieht der Arzt bei der Intubation den Kehlkopf und die Stimmlippen über den Videobildschirm unter hoher Vergrößerung und besser als mit dem freien Auge.

So ist es möglich, unter optimalen Sichtverhältnissen und mit deutlich größerem Sicherheitsabstand den Beatmungstubus in die Luftröhre des Patienten einzuführen. Das Laryngoskop ist ein Einmalartikel und somit aus hygienischer Sicht optimal für intensivpflichtige Corona-Patienten geeignet, so das Klinikum.

 

| Quelle: Markus Kümmerle

 

Videolaryngoskope im Wert von mehreren Tausend Euro

„Wir dürfen uns im Städtischen Klinikum Karlsruhe glücklich schätzen, dass wir eine der ersten Kliniken in Deutschland sind, die dieses innovative Laryngoskop testen dürfen“, sagt Uwe Spetzger, Direktor der Neurochirurgie am Klinikum. Er bedankt sich ganz herzlich, bei Dirk Brunner, President Microsurgery der Firma ZEISS, die die Videolaryngoskope im Wert von mehreren Tausend Euro gespendet hat.

„Zeiss ist bei modernen Visualisierungstechniken in der Medizin Weltmarktführer und mit Professor Spetzger, besteht seit vielen Jahren eine wissenschaftliche Kooperation im Rahmen der Weiterentwicklung von Operationsmikroskopen für die moderne Neurochirurgie. Daher freuen wir uns in der derzeitigen Situation helfen zu können“, betont Brunner.

Bekanntermaßen hat sich ZEISS mit der Eröffnung des Innovation Hub auf dem Campus des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im Frühjahr 2020 das Ziel gesetzt, weiter innovative Wissenschaftsprojekte hier in Karlsruhe zu etablieren.

 

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