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„Gewerbegebiet Grünwinkel“ wurde in Förderprogramm aufgenommen

Stadtinfos „Gewerbegebiet Grünwinkel“ wurde in Förderprogramm aufgenommen

Quelle: Schlosser Fotografie

Die Fächerstadt wurde mit dem „Gewerbegebiet Grünwinkel“ und einer Fördersumme von 3,6 Millionen Euro in das Städtebauförderprogramm 2020 aufgenommen. Konkret entspricht dies einem Förderrahmen von zunächst sechs Millionen Euro, informiert die Stadt.

Grünwinkel in Städtebauförderprogramm

Die Stadt Karlsruhe informiert in einer Pressemitteilung über „Gute Nachrichten“ aus dem Städtebauförderprogramm 2020. Grund hierfür ist die Aufnahme des „Gewerbegebiet Grünwinkel“ in das Städtebauförderprogramm 2020 mit einer Fördersumme von 3,6 Millionen Euro. Konkret entspricht dies einem Förderrahmen von zunächst sechs Millionen Euro. Den offiziellen Bescheid erhielt die Stadt bereits am 15. April 2020.

 

Anpassung an moderne Arbeitswelten

Mit der Aufname soll, in einem zunächst auf acht Jahre begrenzten Zeitraum, in dem geplanten Sanierungsgebiet eine Stabilisierung, Reaktivierung und Anpassung an moderne Arbeitswelten im Stadtteil Grünwinkel starten. Karlsruhe erwartet hierdurch eine zukunftsfähige Entwicklung und Stärkung des Standorts und setzt auf konsequente Innenentwicklung – durch die Schaffung von Gewerberaum, Reaktivierung von Flächen und leerstehenden Immobilien sowie durch Umnutzung und Modernisierung, erklärt die Stadt.

 

Die Schwerpunkte im Sanierungsgebiet

„Wichtig beim geplanten Sanierungsgebiet ist auch, Identität zu schaffen mit der Gestaltung einer Quartiersmitte am Westbahnhof, ebenso sollen schöne Quartierseingänge und die Qualifizierung der öffentlichen Räume, die Anpassung der Verkehrssituation und die Qualifizierung der Nutzungsstruktur hierzu beitragen“, informiert die Stadt Karlsruhe ihre Schwerpunkte.

Weitere Ziele seien die ökologischen Aspekte zur Flächenoptimierung, beispielsweise mit einer Minimierung der Flächenversiegelung durch höhere Dichte. Der Fokus liege ebenfalls auf kompakteren Baustrukturen oder der möglichen Bündelung ebenerdiger Stellplätze bei gleichzeitiger Erhöhung des Grünflächenanteils.

 

Gemeinderat berät über formelle Ausweisung

Insgesamt soll die Erschließungsqualität in dem Quartier durch den Ausbau der Fuß-/Radwegeanbindung und den barrierefreien Ausbau des ÖPNV-Knotenpunkts am Westbahnhof erhöht werden, so die Stadt weiter. Zunächst wird der Karlsruher Gemeinderat allerdings über die formelle Ausweisung des geplanten Sanierungsgebietes beraten. Erst nach dieser Beschlussfassung und Ausweisung des Gebietes kann dann begonnen werden.

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