Baden-Württemberg
Herbstzeit ist Pilzzeit: Diese Regeln gilt es zu beachten!

Baden-Württemberg Herbstzeit ist Pilzzeit: Diese Regeln gilt es zu beachten!

Quelle: Bodo Schackow
dpa

Wer zu viele nimmt, dem droht Ärger: Im Herbst sind nun wieder Pilzsammler in den baden-württembergischen Wäldern unterwegs. Dabei gilt es einiges zu beachten.

Die Hauptsaison geht bis Mitte Oktober

In den baden-württembergischen Waldgebieten sind wieder die Pilzesammler unterwegs. „Die Pilzsaison geht jetzt langsam los, weil es feuchter ist“, sagte Götz von Bülow, Leiter des Forstbezirks Schönbuch in Dettenhausen (Kreis Tübingen). Bei einer solchen Witterung entfalteten die Pilze ihr Leben.

Gesammelt werden sollten nur solche, die man auch bestimmen könne. „Es bringt nichts, alles einsammeln und sie dann von anderen begutachten zu lassen.“ Die Hauptsaison gehe bis Mitte Oktober.

 

Im Wald darf jeder Pilze sammeln

„Sie leben in der Symbiose mit den Bäumen.“ Tabu seien aber Naturschutzgebiete, Bannwälder oder umzäunte Schonungen, in denen junge Bäume angepflanzt seien. „Pfifferlinge sollten in Baden-Württemberg möglichst nicht gesammelt werden“, sagte der Pilzexperte des Naturschutzbunds (Nabu), Karl-Heinz Johe.

Die seien hierzulande stark rückläufig. Manche Pilze sind gleichfalls besonders geschützt und dürfen nicht in den Korb gepackt werden, beispielsweise Trüffel. Sie stehen unter Naturschutz, wie von Bülow weiter berichtete.

 

Es gelten Obergrenzen für Pilzsammler

Die Behörden warnen vor zu großer Sammelleidenschaft. Aus Gründen des Natur- und Artenschutzes gelten für Pilzsammler Obergrenzen, sagte eine Sprecherin des Hauptzollamtes Lörrach. Gesammelt werden dürfe nur in geringen Mengen:

Maximal ein Kilogramm pro Tag und Person seien in der Regel erlaubt. Das Abschneiden und Mitnehmen von Pilzen zu gewerblichen Zwecken sei verboten. Bei Verstößen drohten Bußgelder von mehreren Hundert Euro. Zudem würden die zu viel gesammelten Pilze beschlagnahmt.

 

Weitere Nachrichten

Darum sind Fälschungen bei Fischereischeinen ein Problem

Interessenten zahlen teils Hunderte Euro für einen gefälschten Fischereischein. Was der Betrug für die Natur bedeuten kann - und wie die Behörden diesen Trend stoppen wollen.

Schwarz-rote Reformpläne: So viele Menschen im Land wären vom Minijob-Aus betroffen

Ginge es nach der Rentenkommission, wären Minijobs bald Geschichte. Doch wie viele Menschen im Südwesten wären von solch einem Schritt betroffen? Und wo arbeiten besonders viele Minijobber?

Online 21 Mädchen sexuell missbraucht - Mann verurteilt

Er spielte ihnen vor, er sei Jugendlicher, und brachte sie dazu, ihm pornografische Inhalte von sich selbst zu schicken. Nun muss ein 33-Jähriger für seine Missbrauchstaten hinter Gitter.

Verdächtige fliehen zu Fuß: Maskierte schießen vor Karlsruher Bar mit Schreckschusswaffe

Unbekannte Täter sollen in der Nacht vor einer Bar Schüsse abgegeben haben. Die Polizei findet Patronenhülsen und eine beschädigte Scheibe.

Hitze und Starkregen: So groß wird die Erdbeerernte 2026

Wegen der Hitzewelle im Juni endete die Erdbeersaison früher als erwartet. Und trotzdem haben die Anbauer in diesem Jahr einen Grund, zufrieden zu sein.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 




Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.