Karlsruher Gründerszene
Hochschule Karlsruhe gründet Institut für Entrepreneurship

Karlsruher Gründerszene Hochschule Karlsruhe gründet Institut für Entrepreneurship

Quelle: Schlosser Fotografie

An der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft wird ein eigenes Institut für Entrepreneurship gegründet. Die Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht den hochschulweiten Ausbau der Gründerkultur in Karlsruhe.

Neues Institut für Entrepreneurship

Eine rund 2,0 Millionen Euro hohe Förderung durch das EXIST-Programms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglicht nun der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft die Gründung eines hochschuleigenen Instituts für Entrepreneurship.

„Erfolgreiche Existenzgründungen an und aus Hochschulen erfordern entsprechende Rahmenbedingungen innerhalb einer hochschulweiten Gründungskultur“, erklärt Prof. Dr. Franz Quint, Prorektor für Forschung, Kooperationen und Qualitätsmanagement an der Hochschule in einer Pressemitteilung. „Vor drei Jahren konnten wir an der Hochschule über das Projekt „G-Lab“ ein Gründerlabor einrichten und über neue Vorlesungskonzepte, Räume und spezielle Veranstaltungen für Gründungsinteressierte das Thema „Entrepreneurship“ unseren Studierenden näherbringen und das Fundament für eine Gründungskultur an der Hochschule Karlsruhe legen“, so Quint weiter.

 

Konzepte ausbauen & nachhaltig verstetigen

Diese Konzepte möchte die Hochschule nun über den Antrag „start-upKMU“ innerhalb des EXIST-Programms des BMWi durch den Aufbau eines eigenen Instituts für Entrepreneurship auf all ihre Fakultäten ausdehnen, strukturell ausbauen und so auch nachhaltig verstetigen. Zudem möchte die Hochschule zwei wichtige wirtschaftliche Erfolgsfaktoren stärker verbinden: Neugründungen und die Start-up-Szene sowie den Mittelstand auf der anderen Seite.

Der Ausbau des bereits bestehenden Netzwerks mit anderen Forschungseinrichtungen und Hochschulen, wie beispielsweise dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), führt zu weiteren Forschungsergebnissen, die über „startupKMU“ zusammen mit Vertretern von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) auf ihr Gründungspotential analysiert und bewertet werden, so die Hochschule Karlsruhe in ihrer Pressemitteilung. Die Besonderheit dabei liegt darin, dass die Existenzgründungsprojekte über Joint-Venture zwischen einem oder mehreren KMU sowie den Gründungswilligen an der  Hochschule realisiert werden sollen.

 

Das EXIST-Förderprogramm im Überblick

„EXIST-Potentiale“ ist ein Förderprogramm des BMWi, das das Gründungsklima an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen verbessern soll. Vor allem technologieorientierte und wissensbasierte Unternehmensgründungen werden gefördert. Hierzu unterstützt das BMWi Hochschulabsolventen, Wissenschaftler sowie Studierende auch über Gründerstipendien, die über die Hochschulen beantragt werden können.

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