Corona in Baden-Württemberg
Innenministerium ruft zu Disziplin über Fastnacht auf

Corona in Baden-Württemberg Innenministerium ruft zu Disziplin über Fastnacht auf

Quelle: Marijan Murat

Das Innenministerium in Baden-Württemberg hat zu Abstand und Disziplin auch während der närrischen Tage im Südwesten aufgerufen.

«Angesichts der Lage kann freilich auch bei der Fastnacht kein Auge zugedrückt werden», erklärte Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Dienstag in Stuttgart.

Die Polizei überwache die coronabedingte Ausgangsbeschränkung. «Es gibt keine besonderen Corona-Regeln für die Fastnacht.» Man habe zwar großes Verständnis für die Narren und Närrinen, Ausnahmen bei den Kontaktbeschränkungen gebe es aber nicht. «Wenn wir die nächste Fastnacht wieder unbeschwert gemeinsam begehen möchten, dann sind in diesem Jahr Abstand und Disziplin angesagt.»

Normalerweise starten die Narren im Südwesten in dieser Woche in die heiße Phase. Als einer der Höhepunkte der schwäbisch-alemannischen Fastnacht gilt der Donnerstag, der «Schmotzige Dunschtig».

Am darauffolgenden Aschermittwoch ist dann normalerweise Schluss mit lustig. Corona hat den Narren aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Umzüge und Feste wurden abgesagt. Narrenzünfte feiern vielerorts dagegen online.

 

Weitere Nachrichten

Verdi ruft zu zweitägigen ÖPNV-Warnstreiks in Städten auf

Verdi will erneut den ÖPNV in Teilen Baden-Württembergs lahmlegen. Die Gewerkschaft hat zu Warnstreiks am Donnerstag und Freitag aufgerufen. Erneut sind sieben Städte betroffen.

Projekt ArabsAsk klärt über Vorurteile gegenüber Juden auf

Mit dem Projekt ArabsAsk wollen Studierende und Mitarbeiter der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg über Vorurteile gegenüber Juden aufklären.

BGH in Karlsruhe stärkt Rechte zu betreuender Menschen

Manchmal brauchen Menschen aus gesundheitlichen Gründen Hilfe, um Dinge zu erledigen. Dabei haben sie Mitspracherecht - auch wenn der eigene Wunsch aus Sicht Dritter nicht der beste Weg ist.

Psychiatrie-Patient wegen Mord in Wiesloch vor Gericht: Sicherheitsfokus

Eine Frau wird in einem Geschäft in Wiesloch niedergestochen und stirbt. Nun steht der Prozess gegen einen Mann an, der aus der Psychiatrie geflohen war. Der Vorfall hat weitere Konsequenzen.

Erstaufnahme-Plätze für Geflüchtete müssen ausgebaut werden

Baden-Württemberg muss bis 2026 voraussichtlich rund 27.300 neu ankommende Geflüchtete jährlich in Erstaufnahmeeinrichtungen unterbringen und will die Plätze dort für die Menschen massiv aufstocken.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.