KSC Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit Stephan Ambrosius
In unserer blau-weißen Interview-Reihe „7 Fragen mit…“ werfen wir einen Blick hinter die KSC-Kulissen. Dabei sprechen wir mit den Spielern über die aktuelle Situation und persönliche Themen, um die Spieler näher kennenzulernen. Heute im Fokus: Stephan Ambrosius.
Du bist vor wenigen Wochen zum KSC zurückgekehrt, was hat dich überzeugt, hierher zurückzukommen und wie war deine Eingewöhnung?
Stephan Ambrosius, KSC-Winterneuzugang: „Überzeugt hat mich ganz klar der Trainer. Wir hatten in der Vergangenheit auch schon eine sehr gute Zusammenarbeit. Die Mannschaft hat mich super empfangen und es ist eine jüngere Truppe als damals, die aber genauso ehrgeizig ist. Es macht einfach Spaß hier.“
Seit deiner letzten Zeit beim KSC sind mehrere Jahre vergangen, was hast du in der Zwischenzeit erlebt?
Stephan Ambrosius: „Ich hatte viele Höhen und Tiefen, wie das oft in meiner Karriere so ist. Nach meiner letzten Leihe zum KSC habe ich wieder beim HSV gespielt. Ich habe dort auch eine tolle Hinrunde gespielt – die Rückrunde lief nicht so gut, weil ich da länger ausgefallen bin. Dann kam ich in mein letztes Vertragsjahr und konnte mich entscheiden, ob ich gehe oder bleibe und habe mich nach vielen Jahren HSV für einen anderen Weg entschieden. Ich bin zu St. Gallen in die Schweiz und habe dort super Erfahrungen gesammelt. Wir haben uns im ersten Jahr auch direkt für die Conference League qualifiziert. Auf die gute erste Saison folgte dann eine zweite Saison mit wieder einmal einer langen Verletzungspause für mich. Manchmal ist es im Fußball so, dass dann jemand anderes auf den Platz kommt – ich drücke der Mannschaft aber auch aus Karlsruhe weiter die Daumen.“
Diese Saison wurde vor alle mit 3er Kette gespielt, zuletzt auch wieder mit einer 4er Kette – was liegt dir mehr?
Stephan Ambrosius: „Um ehrlich zu sein, ist es mir eigentlich egal. Ich verteidige einfach und da spielt es für mich keine Rolle, ob in der Dreierkette oder Vierkette, weil ich beides spielen kann.“
Du kamst in der schwierigsten Phase in der Saison hierher. Wie hast du das wahrgenommen und wie fühlt es sich jetzt nach zwei guten Leistungen zum Auftakt ins neue Jahr an?
Stephan Ambrosius: „Ich glaube, wenn man 2-0 gewinnt, dann gibt das nochmal so einen Push gegen einen spielstarken Gegner – vor allem auswärts. Gegen die Hertha, auch eine individuell sehr gute Mannschaft, gehen wir immer wieder in Führung und spielen am Ende leider unentschieden. Aber sowas gibt auch Mut, weil wir gegen einen sehr starken Gegner gespielt haben. Mit solchen Resultaten bauen wir uns auf und haben auch das Recht dazu, mit breiter Brust in die nächsten Spiele zu gehen. Dass wir Qualität haben, wissen wir alle – die müssen wir nur konstant zeigen und das sollte unsere nächste Mission für die kommenden Spiele sein.“
Was sind deine Ziele für die Rückrunde?
Stephan Ambrosius: „Ehrlich gesagt, einfach wieder Spaß am Fußball haben und glücklich sein, auch wenn es sich jetzt so klischeehaft anhört. Außerdem natürlich gesund sein und so viele Minuten wie möglich sammeln, weil das in der Vergangenheit nicht immer der Fall war. Das ist erstmal mein Ziel und dann wird man sehen, wie die Saison verläuft und dann füge ich vielleicht weitere Ziele dazu.“
Worauf freust du dich besonders in Karlsruhe?
Stephan Ambrosius: „Das Stadion. Als ich hier noch gespielt habe, war es noch eine Baustelle. Mit dem HSV habe ich hier schon mal gespielt, nachdem es fertig gebaut wurde und da habe ich schon gemerkt, wie die Atmosphäre hier ist. Also vor allem freue ich mich auf die Fans und das neue Stadion.“
Wer war dein bester Mitspieler und wer war dein härtester Gegenspieler?
Stephan Ambrosius: „Mein bester Teamkollege war Douglas Santos beim HSV. Der ist später dann zu Zenit St. Petersburg gewechselt. Einen härtesten Gegenspieler festzulegen ist schwierig, aber ich würde da wohl Nicolas Gonzales nehmen, der damals beim VfB Stuttgart gespielt hat und jetzt bei Atletico Madrid spielt.“