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Jahresbericht zur Lebensmittelüberwachung: Ein Drittel der Karlsruher Betriebe kontrolliert

Nachrichten Jahresbericht zur Lebensmittelüberwachung: Ein Drittel der Karlsruher Betriebe kontrolliert

Quelle: Pexels/Symbolbild

Das Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung informierte im Juni 2024 in einem „Jahresbericht Lebensmittelüberwachung 2023“ über Kontrolltätigkeiten. Von den im Landkreis Karlsruhe ansässigen 7.400 Betrieben wurden knapp ein Drittel kontrolliert.

Viele Missstände in der Betriebs- & Personalhygiene

Die Lebensmittelkontrolleurinnen und -kontrolleure sowie die Amtstierärztinnen und -tierärzte stellten im vergangenen Jahr überwiegend Missstände in der Betriebs- und Personalhygiene fest. Das waren unter anderem verschmutzte Produktionsstätten wie Küchen, Lagerräume oder Backstuben, nicht funktionsfähige Handwaschbecken oder fehlendes Handwaschmittel.

In anderen Fällen wurde ein mangelndes Bewusstsein im Umgang mit Lebensmitteln, zum Beispiel durch fehlende Trennung von ungereinigten und verarbeiteten Lebensmitteln, festgestellt, heißt es in der Pressemeldung.

 

124 Anordnungen, 95 Mängelberichte & 93 Bußgelder

Bei der betrieblichen Eigenkontrolle, beispielsweise Temperaturüberwachung, Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen oder auch Schädlingsüberwachung und -bekämpfung, gab es ebenfalls viele Mängel.

Aufgrund der festgestellten Verstöße wurden 124 Anordnungen, 95 Mängelberichte und 93 Bußgelder sowie in drei schwerwiegenden Fällen Strafverfahren eingeleitet. Vier Betriebe wurden auf der Verbraucherschutzplattform www.verbraucherinfo-bw.de unter Nennung der Beanstandungsgründe veröffentlicht. Bei zwei Betrieben kam es bedingt durch die akuten hygienischen Mängel zu einer vorübergehenden Betriebsschließung.

 

Beprobung von Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen & mehr

Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt ist die Beprobung von Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, Kosmetika und Bedarfsgegenständen: Von den insgesamt 1.878 Proben wurden 236 Proben beanstandet. Die Beanstandungsquote von 12,6 Prozent lag auf dem Niveau der Jahre vor Corona.

Es wurden überwiegend Risiko- oder Verdachtsproben mit einem gesundheitsschädlichen Potenzial erhoben. 15 Proben wurden als nicht zum menschlichen Verzehr geeignet eingestuft. Eine der untersuchten Proben wurde sogar als gesundheitsschädlich beurteilt. Diese beanstandeten Produkte wurden aus dem Verkehr gezogen.

 

 

 

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