Neues von der Kombilösung
Karlsruhe testet Realbetrieb: Fahrplan-Simulation im U-Strab-Tunnel

Neues von der Kombilösung Karlsruhe testet Realbetrieb: Fahrplan-Simulation im U-Strab-Tunnel

Quelle: Melanie Hofheinz

Die Bahnen fahren im Tunnel: In der Nacht von Donnerstag, 22. April, auf Freitag, 23. April wurde erstmals im Karlsruher Stadtbahntunnel ein sogenannter „Stresstest“ durchgeführt. Rund 20 Bahnen sind durch die unterirdischen Haltestellen gefahren.

Kombilösung: „Stresstest“ simuliert späteren Fahrplan

Reger Begegnungsverkehr zwischen den Tram-Bahnen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und den
Stadtbahnen der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) wird im Karlsruher Stadtbahntunnel ab Dezember
„alltäglich“ sein – derzeit ist er noch außergewöhnlich.

Denn da die Inbetriebnahme der Karlsruher Kombilösung am 12. Dezember 2021 immer näher rückt, laufen die Vorbereitungen entsprechend intensiv. So erfolgte am Donnerstag, 22. April 2021, der erste große „Stresstest“ im U-Strab-Tunnel. Hierbei wurden erstmals eine große Anzahl an Bahnen gleichzeitig den Realbetrieb genommen, um so den späteren Fahrplan zu erproben.

 

Bahnen beim „Stresstest“. | Quelle: Melanie Hofheinz

 

Rund 20 Bahnen waren im Tunnel unterwegs

Beim ersten Stresstest fuhren rund 20 Bahnen zwischen den Haltestellen der Kombilösung. Als „wichtigen Meilenstein“ bezeichnete Dr. Alexander Pischon, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), der Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG) und der Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (KASIG).

Wichtig sind diese, um mögliche Probleme bei diesem Zusammenspiel bereits so früh wie möglich erkennen und beseitigen zu können. So wird es auch in der folgenden Nacht von Freitag auf Samstag (23. auf 24. April) einen
weiteren „Stresstest“ im Tunnel geben, bei dem für mehrere Stunden ein dichter Zehn-Minuten-Takt mit
einer großen Anzahl an Fahrzeugen simuliert wird. Insgesamt sollen hier dann 32 Fahrzeuge im Tunnel zum Einsatz kommen.

 

Haltestelle Durlacher Tor. | Quelle: Melanie Hofheinz

 

Zusammenspiel muss reibungslos funktionieren

Ascan Egerer, technischer Geschäftsführer der VBK und der AVG, hebt hervor, worauf genau sich die
Nahverkehrsunternehmen mit dem Test vorbereiten:

„Ab Dezember wird der Tunnel in jeglicher Hinsicht
sehr stark frequentiert sein – sowohl durch eine große Zahl an Bahnen als auch durch eine Vielzahl an
Fahrgästen, die an den neuen unterirdischen Haltestellen ein-, aus- und umsteigen werden. Alle Abläufe und das Zusammenspiel aller Beteiligten müssen dann reibungslos funktionieren, da in zeitlich besonders eng getakteten Angebotsphasen bis zu 72 Bahnen pro Stunde das Gleisdreieck am Marktplatz  passieren werden.“

 

| Quelle: Melanie Hofheinz

 

Fazit: Der erste „Stresstest“ verlief positiv

„Wir können bereits nach dieser ersten Nacht ein positives Fazit des ersten Stresstests  ziehen und sind nun natürlich auch gespannt, was die zweite Nacht an weiteren wichtigen Erkenntnissen liefern wird“, so Pischon weiter.

„Die aufwendigen Stresstests im Tunnel sind ein deutlich sichtbares Zeichen, dass die VBK und die
KASIG nun gemeinsam auf die Zielgerade in Richtung Inbetriebnahme eingebogen sind – darüber freue
ich mich sehr“, betont Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der VBK und der KASIG ist.

 

meinKA war beim ersten großen Stresstest dabei und hat einige Impressionen mitgebracht.

 

Fotogalerie | Die Bahnen testen den U-Strab-Tunnel

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