Verantwortliche stellen das Programm vor
Karlsruhe wird zur schönsten Weihnachtsstadt „überhaupt!“

Verantwortliche stellen das Programm vor Karlsruhe wird zur schönsten Weihnachtsstadt „überhaupt!“

Quelle: ONUK

Jetzt geht alles ganz schnell: Der November neigt sich bereits seinem Ende entgegen und mit dem Dezember beginnt die Weihnachtszeit so richtig. Auch in Karlsruhe wird 2019 viel geboten, was das Weihnachts-Herz höher schlagen lässt.

Weihnachtsstadt als Beispiel für gutes Vernetzen

Die Reihe der Sprecher beim Pressetermin zur Karlsruher Weihnachtsstadt war am Donnerstag, 21. November 2019, gut besetzt: Gleich sieben Beteiligte haben sich geäußert. Das zeigt, wie groß und breit das Thema in Karlsruhe mittlerweile vernetzt ist! Der offizielle Start der Weihnachtsstadt ist am Dienstag, 26. November 2019 – und dauert bis zum Ende der Stadtwerke EISZEIT bis zum 2. Februar 2020 an.

Gleichzeitig wächst allerdings auch die Karlsruher Weihnachtsstadt immer weiter: Die Zeiten, in welchen das weihnachtliche Treiben auf den Marktplatz beschränkt war, sind lange vorbei. Mit dem baustellenbedingten Umzug auf den Friedrichsplatz und der zwischenzeitlichen Fertigstellung von Teilen der Innenstadt machen es möglich, dass sich die Weihnachtsstadt ausweiten kann.

 

Weihnachsstadt aus der Luft

| Quelle: Dennis Dorwarth

 

Wandel in der Karlsruher Weihnachtsstadt

Auch wenn der Marktplatz 2019 von der Buden-Stadt wieder ausgelassen werden muss – die endgültigen Pflastersteine kommen – wird es dennoch wieder eine Verbindung zwischen der Stadtwerke EISZEIT und dem Christkindlesmarkt, der Waldweihnacht, auf dem Friedrichsplatz geben – die Lichtweihnacht in der Lammstraße. Mit einem großen und leuchtenden Sternentor hat es hier zudem einen Zuwachs in der weihnachtlichen Beleuchtung gegeben.

Die Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz ist stolz darauf, wie sich die Marke „Weihnachsstadt Karlsruhe“ in den letzten Jahren entwickelt habt. „Wir haben alle Akteure unter einem Dach zusammengefasst. Das ist ein Mehrwert, den wir zu schätzen wissen.“

 

Sternentor in Karlsruhe

| Quelle: Sarah Ball

 

Weihnachten als Gewinn für Tourismus und Handel

So ist es möglich, alle Akteure und Institutionen miteinander zu vernetzen – was ein gemeinschaftliches Gesamtprogramm zur Folge hat. Dieses Programm lockt Gäste aus Nah und Fern in die Fächerstadt, „in den Katalogen von Busreise-Anbietern haben wir uns auch fest etabliert“, so die auch für den Tourismus der Stadt zuständige Bürgermeisterin Lusczak-Schwarz.

Auf viel Zulauf in der Stadt hofft auch Citymanager Frank Theurer als Vertretung der Karlsruher Einzelhändler: „Es ist die wichtigste Zeit für den stationären Handel“, betont er. Aus dem Grund soll auch mit unterschiedlichen Aktionen gelockt werden: Ob tausende Lebkuchenherzen, die zu Nikolaus verschenkt werden, der Dekoration in den Geschäften und auf der Straße oder auch dem Einpack-Service mit einem Karlsruher Geschenkpapier.

 

Kostenloser ÖPNV als Anreiz zum Auto-Verzicht

Ein weiteres Mittel, um für die Besucher der Weihnachtsstadt möglichst attraktiv zu sein, ist ein Beschluss aus dem Karlsruher Gemeinderat. Nach dem großen Erfolg des kostenlosen Nahverkehrs am Karlsruher Stadtfest, wird auch an allen vier Adventssamstagen im Stadtgebiet, also der Wabe 100, keine Fahrkarte für Bus und Bahn nötig sein. Damit soll auch die unter dem starken Verkehr und den Baustellen ächzende Kriegsstraße entlastet werden.

 

Kaiserstraße an Weihnachten

| Quelle: KME/Jürgen Rösner

 

Nachhaltigkeit ein großes Thema auch an Weihnachten

Aus Sicht von Armin Baumbusch, dem Leiter des Karlsruher Marktamtes, ist das sehr gut nachzuvollziehen: „Es ist einer der schönsten und stimmungsvollsten Weihnachtsmärkte überhaupt“, ist er sich im Bezug auf den Christkindlesmarkt sicher. In diesem Jahr setzt er auf Altbewährtes, wie einem Auftritt von Gotthilf Fischer, kann aber gleichzeitig auch einen Wandel bei der Nachfrage beobachten. So wächst das Angebot an vegetarischer oder veganer Kost sowie an Bio-Ware immer weiter an.

Apropos Nachhaltigkeit: Zehn Glühweinstände befüllen in diesem Jahr auch die Fächerbecher – das Mehrwegsystem, welches unter Martin Wacker und seinem Karlsruher Event-Team entstanden ist. Zu kaufen gibt es diesen Becher natürlich auch bei diesen Ständen.

 

Kirchen sind mit Konzerten, Gottesdiensten und Singen dabei

Zur Weihnachtsstadt Karlsruhe gehört aber nicht nur das Angebot in der Innenstadt, sondern auch das in Durlach: Mit dem Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt und dem kleinsten und höchsten Weihnachtsmarkt der Stadt auf dem Karlsruher Turmberg wird auch hier den Besuchern einiges geboten.

Was bei all den Weihnachtsmärkten und dem Konsum allerdings auch nicht hinten anstehen sollte, ist der ursprüngliche Geist der Weihnacht. Auch dieser findet seinen Platz in der Karlsruher Weihnachtsstadt, wie die beiden Dekane Dr. Thomas Schalla (evangelische Kirche) und Hubert Streckert (katholische Kirche) betonen. Immerhin geht es „um die Menschwerdung an Weihnachten“, so der katholische Geistliche. Zum Programm steuern die Kirchen Konzerte, Festgottesdienste und bereits zum dritten Mal das beliebte Adventssingen im Carl-Kaufmann-Stadion bei. Dieses findet 2019 am dritten Advent, 15. Dezember, ab 17:00 Uhr statt.

 

Kaiserstraße an Weihnachten

| Quelle: KME/Jürgen Rösner

 

Karlsruher Marktplatz wird langsam zurückerobert

Ein besonderes Highlight für die Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz ist es, dass zum ersten Mal seit einigen Jahren wieder ein großer Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz aufgestellt werden konnte. „Ein Zeichen, dass wir uns den Marktplatz langsam wieder zurückerobern.“ Lange wird es nicht mehr dauern, dann wird auch der Christkindlesmarkt selbst wieder auf den Marktplatz zurückkehren. Ob etwas und was dann auf dem Friedrichsplatz stattfinden wird, das steht noch nicht fest.

Alle Infos rund um die Weihnachtsmärkte in der Region Karlsruhe gibt es auf meinKA im Überblick. Zu finden sind zudem alle Infos rund um die Karlsruher Eiszeit!

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