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Testspiel
KSC gegen FC Metz – Sieg bringt weiteres Selbstvertrauen

Testspiel KSC gegen FC Metz – Sieg bringt weiteres Selbstvertrauen

Der KSC hat die Länderspielpause für Testspiele genutzt. Am Donnerstag traten die Blau-Weißen gegen den FC Metz an – und sicherten sich ein Erfolgserlebnis.

KSC gegen FC Metz – der Spielbericht

Für den KSC ging am Donnerstag nach Sarrebourg, wo es ein Kräftemessen mit dem französischen Erstligisten FC Metz anstand. Am Ende sicherten sich die Badener einen 4:2 (1:0)-Erfolg. Das erste Testspiel der Länderspielpause zwei Tage zuvor hatten die Blau-Weißen gegen den südbadischen Verbandsligisten 1. SV Mörsch ebenfalls mit 7:1 gewonnen.

KSC mit ungewohnter Abwehrreihe gegen den FC Metz

Im zweiten Testspiel der Länderspielpause setzte Schwartz wieder auf zahlreiche Stammkräfte. Die Abwehrreihe musste allerdings umgebaut werden. Neben Damian Roßbach, der bei der 0:3-Niederlage in Osnabrück einen Bänderriss erlitt, fehlte auch Rechtsverteidiger Marco Thiede. Deshalb spielte der KSC mit Christoph Kobald, Daniel Gordon und David Pisot in der Dreierkette.

Wanitzek trifft zur Führung für den KSC

Es war dann aber die Offensive, die zunächst im Blickpunkt stand. Burak Camoglu setzte Marc Lorenz in Szene, dieser legte quer in den Strafraum, wo Marvin Wanitzek nur noch einschieben musste (17. Spielminute). In der Folge entwickelte sich eine offene Partie ohne große Torchancen. Die beste Gelegenheit vergab Metz in der 36. Spielminute, als der Ball knapp neben dem Tor landete.

#10 Mittelfeld – Marvin Wanitzek | Quelle: Hammer Photographie

KSC-Testspiel: Metz gleicht vom Elfmeterpunkt aus

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte wechselte der KSC doppelt, Alexander Groiß durfte für Gordon ran, Manuel Stiefler übernahm die Position von Torschütze Wanitzek im zentralen Mittelfeld. Nach 54. Spielminuten musste der KSC dann aber doch den Ausgleich hinnehmen – per Elfmeter. Ibrahima Niane traf sicher gegen Markus Gersbeck.

Einwechselspieler zeigen Torgefährlichkeit und führen KSC zum Sieg

Sechs Minuten nach seiner Einwechslung stellte dann Marvin Pourié wieder die KSC-Führung her (74.), doch Metz kam nochmals zum Ausgleich (86.). Alles schien bereits auf ein Remis hinzudeuten, ehe die eingewechselten Lukas Grozurek (88.) und Martin Röser (90.+3) dem KSC doch noch den Erfolg bescherten.

Aufstellung Karlsruher SC: Gersbeck (76. Schragl), Camoglu (76. Camoglu), Gordon (46. Groiß), Fröde (65. Gotzurek), Pisot, Lorenz (76. Röser), Wanitzek (46. Stiefler), Djuricin (65. Pourié), Kobald, Hofmann (65. Sané), Choi (76. Möbius).

KSC-Testspiel gegen Metz – Stimmen zum Spiel

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz war nach Schlusspfiff sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Es war ein ordentlicher Test, gegen einen guten Gegner aus der ersten Liga. Man hat gesehen, dass es eine schnelle und robuste Mannschaft ist – dagegen haben wir es gut gemacht. Wir wollten kompakt stehen und wenig zulassen – das ist uns vor allem in der ersten Halbzeit ganz gut gelungen. In der zweiten Halbzeit werden wir dann für einen Fehler bestraft und bekommen schon wieder einen Elfmeter gegen uns. Dann freut mich aber, dass drei Auswechselspieler ein Tor gemacht haben. Das ist für mich ein Fingerzeig.“

KSC gegen Metz – Thiede, Fink und Roßbach fehlen

#21 Abwehr – Marco Thiede | Quelle: Hammer Photographie

Neben Damian Roßbach, der sich gegen Osnabrück ein Außenband riss, verzichtete der KSC am Donnerstag auch auf zwei weitere Akteure: Anton Fink hat Probleme mit den Adduktoren. „Er macht jetzt mal ein paar Tage Pause“, so Schwartz über seinen Stürmer. Thiede habe laut Schwartz einen Schlag auf die Wade bekommen. „Das ist nicht so  wild, aber es war nicht unbedingt notwendig, ihn hier spielen zu lassen.“  Seine Teamkollegen bekamen es auch ohne ihn letztlich ganz ordentlich hin.

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