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Spieltag 6 | Zweite Liga
KSC empfängt SV Sandhausen – Freundschaft ruht für 90 Minuten

Spieltag 6 | Zweite Liga KSC empfängt SV Sandhausen – Freundschaft ruht für 90 Minuten

Quelle: Caro Reisenauer

Nach der Länderspielpause ist vor der Ergebniswende. Zumindest für den KSC, der am Freitag im badischen Duell gegen den SV Sandhausen wieder in die Erfolgsspur will. Für den ein oder anderen wird es zugleich ein Wiedersehen mit der Vergangenheit.

KSC vs. SV Sandhausen – Wiedersehen mit alten Freunden

Für Marco Thiede wird es kein Spiel wie jedes andere. Nicht nur, dass der Verteidiger des KSC am Freitag, den 13. September, um 18:30 Uhr auf seinen Ex-Klub SV Sandhausen trifft. Auf der Gegenseite steht auch noch einer seiner besten Freunde: Denis Linsmayer. „Wir telefonieren beziehungsweise schreiben eigentlich jede Woche nach unseren Spielen. Jetzt ist es natürlich etwas anders, weil ich etwas aus ihm herauslocken wollte und er aus mir. Das hat nicht ganz so gut geklappt“, erklärte der 27-Jährige am Mittwoch.

Am Freitag beim Spiel werde es aber keine Freundschaft geben. „Es ist sicher komisch, gegen einen Freund, den man schon viele Jahre hat, auf dem Platz zu stehen“, weiß Thiede, um wenig später anzumerken, dass die Freundschaft für 90 Minuten ruhen muss: „Wir wollen die drei Punkte behalten. Da ist es egal, wer kommt.“

 

| Quelle: Caro Reisenauer

 

Übrigens nicht nur Thiede hat eine Vergangenheit beim SVS. Auch Daniel Gordon, der verletzte Damian Roßbach, Manuel Stiefler und Trainer Alois Schwartz waren hier bereits aktiv. Für den Trainer war es sogar die erste Station im Profibereich. Entsprechend verfolgt er natürlich noch, was in Sandhausen passiert und ist sich sicher, dass er in seiner Zeit (2013-16) mit den Grundstein für die aktuell erfolgreiche Gegenwart des Tabellendritten gelegt hat. „Es war eine schöne und lehrreiche Zeit“, blickt Schwartz zurück.

 

KSC gegen Sandhausen – umgebaute Abwehrreihe

In der Gegenwart hat aber auch Schwartz nichts zu verschenken. Erneut will er von seiner Mannschaft vollen Einsatz sehen, um nach drei Niederlagen in Folge wieder ein Erfolgserlebnis in der Liga zu verbuchen. Dafür muss er allerdings seine Abwehr umbauen. Bei Roßbach, der sich ein Band im Sprunggelenk gerissen hat, reicht es bis Freitag noch nicht.

 

#23 Abwehr – Dirk Carlson | Quelle: Hammer Photographie

 

Für ihn wird wohl Dirk Carlson in die Mannschaft rücken, der in der Länderspielpause mit der Nationalmannschaft Luxemburgs unterwegs war. Zwar musste er hier gegen Nordirland (0:1) und Serbien (1:3) zwei Niederlagen hinnehmen, bekam aber viel Spielpraxis – was wiederum für die Aufgabe beim KSC gut ist.

Ebenfalls nicht zur Verfügung stehen dem Karlsruher SC weiterhin Sven Müller (Bandscheibe) und zudem Alexander Groß, der Probleme am Oberschenkel hat.

 

| Quelle: Caro Reisenauer

 

KSC-Heimspiel – ein badisches Nachbarschaftsduell

Obwohl beide Vereine nur rund 50 Kilometer trennen, kommen nicht die ganz großen Derby-Gefühle auf. Zwar konnte der KSC bislang 12.700 Tickets an die eigenen Anhänger verkaufen, aus Sandhausen reisen aber lediglich knapp 400 Fans mit in die Fächerstadt. Auch KSC-Coach Alois Schwartz möchte nicht von einem Derby sprechen, sondern eher von einem „Nachbarschaftsduell“. Doch zugleich warnt er seine Spieler davor, den „kleinen“ SVS zu unterschätzen. Gerade im Umschaltspiel sei der Tabellendritte gefährlich. Hier gilt es aufzupassen, will der KSC seinen kleinen Negativtrend beenden.

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