Neues vom Karlsruher SC
KSC-Trainer Eichner will Krisenduell mit St. Pauli „als Chance sehen“

Neues vom Karlsruher SC KSC-Trainer Eichner will Krisenduell mit St. Pauli „als Chance sehen“

Quelle: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Trotz sechs Pflichtspiel-Niederlagen in Serie hat Trainer Christian Eichner vom Karlsruher SC von seinem Team einen mutigen Auftritt beim Hinrunden-Abschluss gegen den FC St. Pauli gefordert.

«Ich muss das Spiel als Chance sehen. Die Mannschaft wird sich aus dieser Situation nur befreien, wenn sie mit einer gehörigen Portion Mut, Glaube und Einsatz in dieses Spiel hineingeht», sagte der Coach des badischen Fußball-Zweitligisten einen Tag vor der Partie am Samstag (13.00 Uhr/Sky). Verteidiger Stephan Ambrosius (Muskelfaserriss) und Mittelfeldspieler Leon Jensen (Schulterverletzung) werden dabei genauso fehlen wie bei der 0:2-Niederlage in Kaiserslautern vergangenen Dienstag.

Eichner erwartet gegen die ebenfalls kriselnden und nur knapp über der Abstiegszone liegenden Hamburger «ein Spiel auf absoluter Augenhöhe.» St. Pauli hat vor dem 17. Spieltag 16 Punkte und damit einen weniger als die Karlsruher. Erstmals in dieser Saison rechnet der KSC mit mehr als 20.000 Zuschauern im noch im Umbau befindlichen BBBank Wildpark.

In der darauffolgenden Winterpause will Eichner daran arbeiten, seine Mannschaft weniger ausrechenbar zu machen. «Dann landest du irgendwann bei drei Innenverteidigern», sagte der 39-Jährige, der es offenbar erwägt, künftig auch mal eine Dreier-/Fünfer- statt der bislang gesetzten Viererkette in der Abwehr aufzubieten. Gegen St. Pauli wird der KSC aber wohl noch mal an seiner bewährten Formation festhalten.

 

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